Viernheim

TSV Amicitia Handballabteilung stellt zwei Wochen vor Beginn der neuen Saison 2018/19 ihre Mannschaften vor / Förderverein mit wichtiger Rolle

Ehrenamtliche sind das Herz des Vereins

Archivartikel

Viernheim.Der Handball-Förderverein hat knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Saison 2018/19 seine Mitglieder zum traditionellen Fest eingeladen, bei dem die Mannschaften des TSV Amicitia für die kommenden Handballrunde präsentiert wurden.

Fördervereinsvorsitzender Gerhard Venske begrüßte zahlreiche Fördervereinsmitglieder und Sponsoren auf dem Sportgelände an der Lorscher Straße – die große Resonanz zeigt das Interesse der Fans am Viernheimer Handball. Peter Hoffmann als Vorsitzender des gesamten Vereins TSV Amicitia Viernheim stellte die unzähligen Aufgaben der acht Abteilungen vor – und wie vieler Ehrenamtlicher es bedarf, um so einen großen Verein mit Leben zu füllen. Alle diese Engagierten stehen besonders im Blickpunkt beim „Monat des Ehrenamts“, für den der Vorsitzende warb.

Während sich die Fördervereinsmitglieder mit Speis und Trank stärkten, berichteten die Jugendleiter Oliver Föhr und Daniel Wetzel zur aktuellen Situation im Nachwuchsbereich. „Wir finden immer weniger Personen, die sich als Trainer und Betreuer engagieren können“, verwiesen beide auf das seit längerem bestehende Problem, Mannschaftsverantwortliche für die kleinen Handballer zu finden. Dennoch kann man in der neuen Runde im männlichen Bereich in fast jeder Altersklasse, von der E- bis zur B-Jugend, eine Mannschaft in den Spielbetrieb schicken.

Im weiblichen Bereich kooperiert der Verein im zweiten Jahr mit dem HC Mannheim-Vogelstang; die Mädchen gehen in einer Spielgemeinschaft beider Vereine an den Start. Neben dem Spielbetrieb mit den Mannschaften und den Spielfesten mit den Minis ist die Jugendabteilung mit vielen Aktivitäten abseits des Spielfeldes aktiv – zuletzt fuhren die Nachwuchshandballer zusammen in den Kurpfalz-Park. Nach dem Interview, das Peter Köhler vom Fördervereinsvorstand mit den Jugendleitern führte, wurden die einzelnen Mannschaften mit ihren Trainern näher vorgestellt und zu den Zielen für die anstehende Spielrunde befragt. Drei Herren- und eine Damenmannschaft nehmen am Spielbetrieb teil.

Erste ist optimistisch

Die erste Herren-Mannschaft musste zwar nach einem Jahr wieder aus der Oberliga absteigen, blickt aber optimistisch in die neue Saison. Der neue Trainer Frank Herbert will mit seinen jungen Spielern eine gute Rolle in der Badenliga spielen. Auch die Damen zählen sich zu den besseren Teams in der Badenliga. Trainer Matthias Kolander hat den Spielerinnen das Selbstvertrauen zurückgegeben, das 2018/19 wieder zum Erfolg führen soll. Auch die Herren 2 mussten einen Abstieg hinnehmen und wollen sich in der Kreisliga gut behaupten. Das Meisterteam der abgelaufenen Runde sind die Herren 3, das neuformierte Team holte sich die Meisterschaft in der untersten Kreisliga und den Aufstieg. Auch eine Liga höher soll der Spaß am Handball im Vordergrund stehen.

Der „Südhessen Morgen“ wird die aktiven Mannschaften der TSV-Amicitia-Handballabteilung in den nächsten Tagen noch ausführlich vorstellen. Gerhard Venske schickte am Ende der Mannschaftspräsentation ein großes Dankeschön in die Runde an die Förderer und auch an alle helfenden Hände der Viernheimer Handballer.

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