Viernheim

Fußball-Kreisliga TSV Amicitia heute gegen Rot-Weiß Rheinau

Eine schwere Hausaufgabe

Archivartikel

Viernheim.Die erste Mannschaft des TSV Amicitia Viernheim musste als Neuling in der Kreisliga Mannheim zuletzt schmerzlich feststellen, dass mit den Gegnern hier nicht gut Kirschen essen ist. Nach dem erfolgreichen aber glücklichen 2:1-Auftaktsieg gegen Turanspor Mannheim setzte es am vergangenen Sonntag in Lützelsachsen eine deftige 2:5-Niederlage.

Am heutigen Samstag, Anstoß 17 Uhr, dürfte es nicht einfacher werden, wenn der SC Rot-Weiß Rheinau im Viernheimer Waldstadion aufkreuzt. Trainer Uwe Beck wird die Gründe für die Niederlage erkannt haben, jetzt gilt es die Schwachstellen zu beseitigen.

Bälle leichtfertig verloren

Im Mittelfeld werden einfach zu viele Bälle leichtfertig verloren, und auch die Angreifer können das runde Leder nicht lange genug kontrollieren. So wird der Gegner immer wieder zu Gegenstößen eingeladen. Außerdem war gerade in Lützelsachsen, aber auch schon gegen Turanspor Mannheim, das Abwehrverhalten bei Standardsituationen mangelhaft. Mit Andreas Tatzel und Tilo Schander fehlten an der Bergstraße gleich zwei gute Kopfballspieler. Mit Tatzel und Neuzugang Tobias Kolb stehen am Samstag zwei routinierte Kräfte zur Verfügung, die mehr als nur Alternativen für Abwehr und Angriff sind. Immerhin hat Torjäger Kolb in der vergangenen Saison den FV Leutershausen mit 28 Treffern in die Kreisliga geschossen. Er weiß also, wo das gegnerische Tor steht.

Mit dem SC Rot-Weiß Rheinau kommt eine Mannschaft ins Waldstadion, die in den vergangenen Jahren immer zu den Spitzenteams der Kreisliga Mannheim gezählt wurde.

In der zurückliegenden Saison mussten die Rot-Weißen lange um den Klassenerhalt bangen und zogen erst gegen Ende den Kopf aus der Schlinge. Diesmal ist der Rundenstart mit einem Sieg bei der TSG Weinheim II (4:1) und dem 1:1-Unentschieden gegen den VfB Gartenstadt II gelungen. Trainer Ralf Eckl hatte sich aber auch höhere Ziele gesetzt. „Wir wollen eine sorgenfreie Runde spielen“. Mit Cemil Tasdemir und Ali Chouch verfügen die Rheinauer über zwei erfahrene Angreifer, die auch schon das Viernheimer Trikot getragen haben. JR

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