Viernheim

Fußball-Kreisliga TSV Amicitia gewinnt zu Hause mit 4:1 gegen den FV Hockenheim

Endlich wieder in Torlaune

Viernheim.Nach zuletzt zwei Niederlagen zeigte sich der Mannheimer Fußball-Kreisligist TSV Amicitia Viernheim am gestrigen Sonntag wieder einmal in Torlaune. Nach einem Stotterstart wurde der FV 08 Hockenheim letztendlich auch in dieser Höhe verdient mit 4:1 bezwungen. Weil die Konkurrenten TSG Lützelsachsen und SpVgg Wallstadt Punkte abgegeben haben, konnten die Südhessen den Rückstand auf die Plätze zwei und drei verkürzen.

Dabei sah es für die Hausherren vor Spielbeginn nicht gut aus, denn Trainer Marc Willems musste mit Daniel Schmitt, René Helbig und Tobias Sagewitz drei weitere Stammkräfte ersetzen. Entsprechend wurde das Team vor der Heimpartie gegen die Rennstädter umgestellt. So rückten Tom Riesinger, Fidan Hajdari und Florian Schlierf in die Startformation. Außerdem stand Tim Kahnert für Martin Rheingans zwischen den Pfosten und Thomas Sturn fand sich auf der Reservebank wieder.

Entsprechend holprig war der Auftakt, denn die ersten Chancen hatten die Gäste. Eine davon nutzte Faruk Yalman schon nach acht Minuten, als er nach einer zu kurzen Abwehr aus 20 Metern erfolgreich war. Kurz darauf konnte Kahnert das 0:2 verhindern. Überraschend kam der Ausgleich in der 21. Minute, den Fidan Hajdari präzise vorbereitete und Fatbardh Behlulaj aus der Drehung heraus erzielte. Kurz darauf fiel schon das 2:1, als Innenverteidiger Timo Bauer nach Behlulajs Freistoß per Kopf erfolgreich war. Noch vor der Pause erhöhte Behlulaj per Strafstoß auf 3:1, der für Endres eingewechselte Sturn war gefoult worden.

Damit war die Partie quasi entschieden, was sich in der zweiten Halbzeit niederschlug. Die Hausherren verwalteten den Vorsprung, Hockenheim konnte nicht zulegen. Trotzdem bekamen die wenigen Zuschauer mit dem Treffer zum 4:1 noch ein Kabinettstückchen geboten. Sturn und Hajdari spielten sich im Direktspiel durch die FV-Deckung und den abschließenden Querpass musste Bauer nach 48 Minuten nur noch ins leere Tor schieben.

Trotz des Rückstands, vielleicht aber auch wegen der schwachen Vorstellung des eigenen Teams, lagen die Nerven auf der Auswechselbank der Hockenheimer Mitte der zweiten Halbzeit blank. Zuerst wurde der Co-Trainer mit der Gelb-Roten Karte auf die Tribüne verbannt, später sahen Chefcoach Kay Gerwig und ein Reservespieler wegen Meckerns Gelbe Karten. Die Schlagzeilen der letzten Tage scheinen bei den Rennstädtern noch nicht angekommen zu sein. JR

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