Viernheim

Spende Handballerinnen helfen beim Einkauf

Engagement zahlt sich aus

Viernheim.Rund 20 Handballerinnen haben die coronabedingte Zwangspause im Frühjahr genutzt, um sich für die Allgemeinheit einzusetzen. Während des Lockdowns erledigten sie Einkäufe und Botendienste für Mitglieder der Risikogruppe. Das macht sich nun auch in der Jugendkasse positiv bemerkbar.

Denn Hans Zimmermann, Filialleiter von Edeka Zimmermann und langjähriger Partner der Handballabteilung, war von der Aktion besonders begeistert: Er versprach, fünf Prozent des daraus resultierenden Umsatzes in seinem Markt an die Jugendabteilung der TSV-Amicitia-Handballer zu spenden. Während der Aktion kauften die Helfer knapp 270 Mal bei Zimmermann ein. Dadurch wurden gut 9000 Euro umgesetzt.

Zimmermann rundete die Summe auf 500 Euro auf. Das Geld überreichte er nun an Lena Schaal von der Jugendleitung. Auch die „Kundschaft“, die die Einkaufsdienste in Anspruch nahm, zeigte sich äußerst dankbar und verzichtete zum Beispiel auf Pfand oder gab großzügige Trinkgelder. So kamen weitere 400 Euro für den Handballnachwuchs zusammen.

Solidarität stärken

Mit ihrer Einkaufsaktion unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wollten die Handballerinnen Menschen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Krankheitsgeschichte außerhäusliche Kontakte meiden sollten, unterstützen. So sollte auch die Solidarität innerhalb der Viernheimer Bevölkerung gestärkt werden. Über die lokale Presse, die sozialen Medien, aber insbesondere durch den Kontakt zu den beiden Pamina-Einrichtungen war sehr schnell ein „Kundenstamm“ aufgebaut.

„Die Dankbarkeit für die Erledigung der Einkäufe, das Abholen von Rezepten, die Abgabe von Krankenhausberichten und vieles mehr war unbeschreiblich hoch“, berichtet Damen-Trainerin Stefanie Dietrich von der Aktion. Das „Teamplayer-Gen“ habe auch außerhalb des Spielfeldes funktioniert. su

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