Viernheim

Naturheilverein Gesundheitstherapeutin Christel Schmedt referiert über Feinstaub, den Flugzeuge ausstoßen

Expertin warnt vor Gefahren aus der Luft

Archivartikel

Viernheim.Der Naturheilverein Viernheim hat große Pläne. Wie bei der Mitgliederversammlung beschlossen wurde, will er seine Vorträge auch im Internet anbieten. Außerdem ist geplant, auch Filme über die Arbeit des Vereins ins Internet zu stellen. Bilder und Filme sollen jedoch von Mitgliedern des Vereins bereitgestellt werden. Bei der Versammlung wurden bereits die nötigen Vorbereitungen beraten.

Da immer wieder die Viernheimer Vorträge auch von Gästen aus Mannheim besucht werden, hat Vorsitzender Manfred van Treek empfohlen, auch in der Quadratestadt einen Naturheilverein zu gründen. Das sei schon deshalb angebracht, da es in Mannheim nahezu 100 Heilpraktiker-Praxen gebe.

Sein Vorschlag findet in Mannheim große Zustimmung. Auch der Deutsche Naturheilbund hat seine Hilfe bei der Gründung zugesagt. Vor Ort werden Mitglieder des Naturheilvereins Viernheim, Weinheim und Umgebung bei der Gründung eines Naturheilvereins Mannheim Hilfe leisten.

Man geht davon aus, dass ein Naturheilverein in Mannheim in den Nachbargemeinden Interesse findet. Manfred van Treek nannte als Gründungstermin den Samstag, 10. November dieses Jahres.

Wichtige und hilfreiche Angebote

Wie wichtig und hilfreich die Angebote des Naturheilvereins sind, zeigte sich unmittelbar bei einem Vortrag von Christel Schmedt, die aufzeigte „Wie wir vergiftet werden“. Von den umweltbedingten Krankheiten, die nach ihrer Darstellung drastisch zunehmen, nannte sie an erster Stelle die Belastung, denen Menschen ausgesetzt sind, die im Bereich einer Flugroute und eines Flughafens leben.

Von den Flugzeugen rieseln unheimliche Mengen Feinstaub in die Luft. Es sind Fluoride und Barium, also Aluminium- und Schwermetallverbindungen, die von den Menschen in diesen Gebieten eingeatmet werden. Die Folgen dieser Nervengifte können auf die Dauer zu schweren Krankheiten führen. Kinder sind besonders gefährdet. Zu diesen Schäden trägt auch das durch den Feinstaub vergiftete Regenwasser bei. Inzwischen haben Forscher Aluminium auch in Lebensmitteln und Kosmetika festgestellt.

Organische Krankheiten

Noch viel größer ist die Gefahr der Vergiftung, wenn zum Beispiel Barium als Schutz für UV-Sonnenstrahlen oder als Leitmetall für bessere Radarverbindungen in die Atmosphäre gesprüht wird. Die Folgen können schwere organische Krankheiten sein. Diese Nervengifte beschleunigen auch Alzheimer und Demenz. „Barium ist 20 Mal schlimmer als die schlimmsten organischen Pestizide“, beschrieb die Referentin die Gefahr bei dem Kontakt mit diesem Nervengift, das zum Beispiel auch in Rattengiften enthalten ist. In der Medizin werden Bariummedikamente zur Ruhigstellung von Patienten verwendet.

Im weiteren Verlauf ihres spannenden Vortrags schilderte Christel Schmedt auch die Gefahren, die von Glyphosat ausgehen und vor allem bei Missbildung von Kindern die Ursache sind und beschrieb als sehr selten auftretende umweltbedingte schwere Krankheit Morgellon.

Die Referentin wies zum Schluss auf die Möglichkeit von Entgiftungskuren mit Enterogel hin. Vertieft wurden diese Themen durch einen Film, in dem diese Gefahren durch Umweltgifte auch mit Bildern belegt wurden. Der Arzt Dr. Dietrich Klinghardt berichtet in dem Film aus seiner Praxis. Im Fall der Vergiftung der Luft durch den metallischen Feinstaub, den der Flugverkehr verursacht, wies er darauf hin, dass die Lufthoheit über den deutschen Luftraum die USA besitzen.

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