Viernheim

Handball TSV Amicitia gewinnt Derby gegen TV Friedrichsfeld souverän mit 34:21

Fans aus dem Häuschen

Viernheim.Während der letzten beiden Minuten klatschten die Fans auf der Tribüne, für die Handballherren gab es stehende Ovationen. Mit 34:21 (17:8) deklassierte der TSV Amicitia den TV Friedrichsfeld und mischt plötzlich wieder vorne mit in der Badenliga. Die Mannheimer konnten in keiner Phase des Spiels wirklich mithalten und waren mit dem Ergebnis noch gut bedient. Hätten die Blau-Grünen in der zweiten Spielhälfte nicht etwas zu fahrlässig agiert, wäre der Erfolg sicherlich noch deutlicher ausgefallen.

Das Trainerteam Christian Müller und Mirco Ritter versuchte es mit der gleichen Taktik, die schon in den vergangenen Spielen der Schlüssel zum Erfolg war: Patrick Koch, Robin Unger, Holger Hubert, Jan Willner, Justus Mehl, Florian Rech sowie Philipp Oswald, der im Angriff mit Rouven Müller wechselte, bildeten die Stammformation, die im Spielverlauf nur wenig verändert wurde.

Die Taktik ging voll auf: Nach vier Minuten führte der TSV Amicitia nach vier Toren von Robin Unger mit 4:0. Knapp sechs Minuten brauchte der TV Friedrichsfeld, bis er den starken Abwehrverband erstmals überwinden konnte. Dank dieser Defensivstärke und einem glänzend aufgelegten Koch im Tor baute Viernheim seinen Vorsprung auf 14:5 aus. Diese satte Neun-Tore-Führung nahm Viernheim mit in die Pause (17:8).

Nach der Pause zeigte der TV Friedrichsfeld seinen starken Willen und konnte auf 18:13 verkürzen. Doch das TSV-Amicitia-Team war schnell wieder in der Spur und setzte sich nach dem 20:15 auf 26:15 ab. Das Trainergespann wechselte nun auf den einzelnen Positionen durch, so traf Robin Helbig mit dem ersten Ballkontakt auch gleich ins Tor.

Weil Friedrichsfeld nun Holger Hubert in Manndeckung nahm und die Partie natürlich längst entschieden war, schlich sich ein wenig der Schlendrian ein beim TSV Amicitia. Die Angriffe wurden nicht energisch genug abgeschlossen, in der Abwehr war man kurzzeitig nicht mehr ganz so entschlossen. Friedrichsfeld kam aber nicht mehr näher als auf neun Treffer heran, in der Schlussphase stellten Megyeri, Hubert und der erfolgreichste Werfer Robin Unger den Spielstand auf das verdiente Endergebnis von 34:21.

Teams liegen dicht beieinander

Mit nunmehr 10:8 Punkten hat der TSV Amicitia Viernheim plötzlich wieder Kontakt zur Spitzengruppe der Liga, wobei die Tabelle ein wenig verzerrt ist und die Teams dicht beieinander liegen. Spitzenreiter ist die SG Heidelsheim/Helmsheim mit 16:6 Punkten. Weniger Minuspunkte hat aber der schwächelnde TV Knielingen, der mit drei Spielen weniger auf 11:5 Zähler kommt.

Der TSV Amicitia gehört zu vier Teams mit acht Minuspunkten, Birkenau, Stutensee-Weingarten und Heddesheim haben aber zwei Pluspunkte mehr. Deshalb wird Viernheim auf Rang sechs geführt, bis zur Weihnachtspause kann sich da aber noch einiges ändern.

TSV Amicitia: Patrick Koch, Christian Best, Dennis Hoffmann; Florian Rech (4), Pal Megyeri (1), Jan Willner (4), Ronny Unger, Robin Unger (13/6), Justus Mehl (4), Robin Helbig (1), Philipp Oswald (1), Rouven Müller (1), Holger Hubert (4), Marcel König (1). su

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