Viernheim

Amici d’Italia Mitglieder unternehmen Studienreise zu italienischen Vulkanen

Fasziniert von Vesuv und Ätna

Archivartikel

Viernheim.Vulkane liefern der Wissenschaft wichtige Erkenntnisse rund um die Erdgeschichte. Für eine Studiengruppe der Amici d’Italia unter der Leitung von Gerhard Schindlbeck und Petra Kempf waren sie Anlass, eine Reise zu den Regionen des italienischen Vulkanismus zu unternehmen. Diese begann in unmittelbarer Nähe des Vesuvs, dem 1277 Meter hohen Vulkan, der vor nahezu 2000 Jahren Pompeji zerstörte.

Ein besonderer Höhepunkt dieser Informationsreise war eine Kreuzfahrt mit einem Schiff zu den Äolischen Inseln. Die Reisegruppe war von Vulcano ebenso begeistert wie von den Insel-Vulkanen Lipari und Stromboli. Nach deren Besuch und der Rückfahrt mit einem Reisebus nach Tropea konnten die Reisenden zudem einen Schwarm Delfine beobachten.

Das nächste Ziel der Reise war der rund 3300 Meter hohe Ätna in Sizilien. Dessen Besuch gestaltete sich schwieriger als gedacht, da ein Sturm es unmöglich machte, die Seilbahn zu benutzen, die normalerweise die Touristen bis in 3000 Meter Höhe bringt.

Besonders eindrucksvoll waren die Ruinen von Pompeji. In der Festung von Scilla besichtigten die Reiseteilnehmer zudem das Modell eines Bootes, mit dem in der Straße von Messina Schwertfische gefangen werden. Auch Weine, die auf den warmen Böden der Vulkan-Region die Sonne speichern, wurden verkostet. Abschließender Höhepunkt war Taormina, dessen griechisch-römisches Amphitheater noch immer für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Sowohl vor Beginn als auch nach Abschluss der Reise wurde die Gruppe auf Corona getestet. Alle Befunde waren negativ. H.T.

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