Viernheim

Umweltschutz BUND bittet Hundehalter um Rücksicht

Feldlerche beginnt Brut

Archivartikel

Viernheim.Peter Dresen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) freut sich, dass die Feldlerche in der Gemarkung um Viernheim noch immer zu hören ist. Der BUND bittet die Viernheimer Hundebesitzer, unbedingt ihre Hunde anzuleinen und nicht über die noch junge, grüne Saat laufen zu lassen. „Mit ihrem jubelnden Gesang werden es ihnen die zum Himmel aufsteigenden Lerchen später danken“, meint Dresen.

„In den großen, mit Wintergetreide eingesäten Getreideschlägen rechts und links des zum Schießstand des Schützenvereins führenden Feldwegs sind schon früh die ersten Lerchen aus ihren südeuropäischen Winterquartieren nach Viernheim zurück gekommen“, erklärt er. „Sie suchen sich dort nun bald eine für den Nestbau geeignete Stelle.“ Die Lerche legt als Bodenbrüter ihr Nest gedeckt am Boden in einem Getreidefeld an, um hier ihre Brut groß ziehen zu können. „Sehr helfen würde es ihr, wenn der Landwirt für sie zuvor das eine oder andere ,Lerchenfenster’ im Getreide angelegt hat. Diese etwa 20 Quadratmeter großen, kahlen Fenster müssten von ihm bei der Aussaat übersprungen werden.“ red/bur

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