Viernheim

Kultur-Sommer Tage der offenen Ateliers bei Künstler Kurt Arnold

Finale mit Malerei, Skulpturen und Musik

Archivartikel

Viernheim.„Tage der offenen Ateliers“ beschlossen das umfangreiche Programm des Kultur-Sommers Südhessen. Bei diesem Finale hat Kurt Adam Arnold mit seinen Bildern und Skulpturen Viernheim vertreten. Am Samstag und Sonntag waren Werkraum und Garten musikalischer Treff für zahlreiche Freunde modernen Kunstschaffens. Ihre Aufmerksamkeit galt sowohl den Bildern unterschiedlicher Formate wie auch der Vielfalt der aus Holz gefertigten Skulpturen.

Schon als Jugendlicher war Arnold von modernem Kunstschaffen begeistert, weil man dabei „mit wenig viel darstellen kann“, erklärt er sein Engagement, das bis zur Schulzeit zurückreicht. Ein Kunstlehrer erkannte seine Begabung und vermittelte für ihn die Teilnahme an Fernkursen der Kunsthochschule in Karlsruhe. Diese Leidenschaft, etwas darzustellen, wie er es sieht, bestimmt auch heute noch sein vielfältiges Schaffen, vor allem, wenn er gegenständliche Motive modern interpretiert, wie man es an verschiedenen seiner Arbeiten bemerkt. So entstand zum Beispiel schon vor längerer Zeit auch eine Viernheimer Stadtansicht, die man im Weltladen als Ansichtskarte kaufen kann. Das gleiche Motiv schmückt als großes Tapetenteil eine Wand im Weltladen. Bei einer Auftragsarbeit entstand als größtes Format ein Werk von fünf mal zwei Metern.

Bei seinen Bildern spielt der gespachtelte Untergrund eine besondere Rolle, weil dadurch auch schwierige Acryl-Farbkombinationen möglich werden. Auch als Bildhauer entwickelte Kurt Adam Arnold bei der Bearbeitung von Holz eine eigene Gestaltungstechnik, wobei oft auch der Einsatz einer Kettensäge erforderlich wird.

Das fertige Werkstück wird dann mit einem Gasbrenner gebrannt und zum Schluss mit Öl geglättet. Besondere Aufmerksamkeit fand bei den Besuchern ein Kriegerdenkmal mit zerschundenen Köpfen als Anklage gegen die Kriege in aller Welt.

Platz für neue Arbeiten

Obwohl sich Kurt Adam Arnold nur ungern von Bildern und Skulpturen trennt, bekennt er: „Ich muss verkaufen, weil ich mehr Platz für neue Arbeiten brauche“. Dies hat sich an den beiden Tagen bei den zahlreichen Besuchern sicher ergeben. Große Unterstützung bei den Kontakten mit den Gästen fand er bei seiner Frau und vor allem bei musikalischen Freunden. Zur musikalischen Unterhaltung seiner Gäste hatte Kurt Adam Arnold an beiden Tagen Bands eingeladen. Am Samstag erfreuten die Gäste akustische Cover Songs mit „Count to ten“. Manon Schneider, Florian Kaether und Michael Mrozek begeisterten die Gäste mit Songs unterschiedlicher Stilrichtungen. Am Sonntag war die Band „Doser Groove“ zu Gast. Benjamin Doser, Jürgen Adler und Simon Hölldorfer bekamen viel Beifall für Titel aus dem amerikanischen Pop, Soul und Cooljazz. Beide Formationen waren eine sympathische Ergänzung dieser Präsentation modernen Gestaltens und trugen wesentlich zum Erfolg der „Tage des offenen Ateliers“ bei.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional