Viernheim

Naturschutz Stadtverwaltung bittet Autofahrer auf der Landesstraße 3111 um Vorsicht / Zusätzliche Zäune entlang der Lorscher Straße

Freiwillige Helfer bringen Kröten in Sicherheit

Archivartikel

Viernheim.Früher als in den vergangenen Jahren hat laut städtischer Pressestelle die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern begonnen. Grund seien der Klimawandel und die bereits recht milden Temperaturen. Das dichte Verkehrsnetz stelle eine tödliche Gefahr dar, besonders für die Kröten, die sich zwischen dem Anglersee nahe der Landesstraße 3111 und dem Biotop „An der Oberlücke“ an der Schrebergartenkolonie bewegten.

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer, insbesondere des Naturschutzbundes, sind deshalb zurzeit dabei, die Tiere an den Schutzzäunen einzusammeln und über die Straße zu ihren Gewässern zu bringen. Im Bereich der Lorscher Straße haben die Freiwilligen mehrere Hundert Meter zusätzlicher Zäune aufgestellt, um die Tiere von der Überquerung der Fahrbahn abzuhalten. Sollte dies gelingen, ist nach Angaben der Verwaltung eine Vollsperrung dieser Straße nicht erforderlich. Dies werde sich aber erst zeigen, wenn bei höheren Außentemperaturen noch mehr Amphibien losziehen. Die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer ausdrücklich darum, auf die Helfer zu achten, die nachts bis in die frühen Morgenstunden mit Warnweste, Taschenlampe und Eimer unterwegs sind, um die Tiere umzusetzen. red

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional