Viernheim

Waldschwimmbad Befüllen des großen Beckens dauert mehr als 21 Stunden / Eröffnung Mitte Mai geplant

Frühjahrsputz bald abgeschlossen

Archivartikel

Viernheim.Wenn Mitte Mai im Viernheimer Waldschwimmbad die Badesaison unter freiem Himmel eröffnet wird, dann wartet auf die ersten Schwimmer frisches, klares Wasser. Das über den Winter stark verschmutzte Nass ist in den vergangenen Tagen abgelassen worden, die Mitarbeiter der Stadtwerke entfernten Laub und brachten das Schwimmerbecken auf Hochglanz. „Wasser marsch“, hieß es dann, als der Hahn aufgedreht wurde.

Das Wasser wird übrigens über zwei Feuerwehrschläuche (B-Rohre) eingeleitet, was bis zu 21 Stunden dauern kann. Genutzt werden Hydranten der Stadtleitung. „Auf diese Weise geht es schneller, weil dort einfach mehr Druck herrscht. Aus dem Brunnen heraus würde es sicher drei Mal so lange dauern“, erklärt Schwimmmeister Michael Schmitt. Während bis zum Badestart die Wassertemperatur langsam angehoben wird, gilt es auch, das Nichtschwimmerbecken auf Vordermann zu bringen. Das Ableiten des alten Wassers ist dabei sehr aufwendig, muss die restliche Flüssigkeit doch mit Besen und Schiebern zum Abfluss hin geschoben werden. Der Boden des Kunststoffbeckens ist sehr wellig, zudem hat es nur ein geringes Gefälle. Nach einer Grundreinigung wird dann auch dieses Becken über die Schläuche befüllt, was wegen der geringeren Wassermenge mit etwa 13 Stunden deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt. Auch das Aufheizen des Wassers im Nichtschwimmerbereich auf 25 Grad Celsius geht schneller als im großen Becken über die Bühne.

Wenn alles wie geplant läuft, dann können sich die Schwimmer Mitte Mai in die Fluten des Freibads stürzen. „Dann liegt es am Wettergott, ob es Sinn macht, mit dem Badebetrieb zu starten“, sagt Schmitt. Die Gäste müssten sich für die neue Saison nicht groß umstellen, denn eigentlich habe sich im Waldschwimmbad nicht viel geändert. JR

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