Viernheim

4nheimer Stadtfest III Abwechslungsreiches Festival in der Innenstadt / Bands spielen an fünf verschiedenen Standorten

Gäste fahren auf musikalische Vielfalt ab

Viernheim.Das „4nheimer Stadtfest“ lebte auch diesmal wieder von der musikalischen Vielfalt. Gleich an fünf verschiedenen Standorten konnten sich die Besucher je nach Geschmack einen Ohrenschmaus gönnen. Von Ernst Mosch bis zu AC/DC, mal langsam, mal schnell, ganz schön laut und auch etwas leiser, und jede Menge Viernheimer Künstler, so ließ es sich drei Tage lang ausgezeichnet feiern.

Der Startschuss fiel schon am Freitagabend auf dem Rathausparkplatz und dem Rovigo-Platz. Den Viernheimer Allstars mit Sängerin Susan Horn und Gitarrist Holger Bläß an der Spitze blieb es vorbehalten das diesjährige Stadtfest musikalisch zu eröffnen. Insgesamt wechselten sich im Verlauf des Abends auf der Bühne zwölf Musiker ab und genossen ihr Heimspiel sichtlich.

Unterhaltung mit Cover-Rock

Bis Mitternacht lieferte DJ Yazan noch die passenden Rhythmen. Vor der Goetheschule sorgte die Mannheimer Band Indeed mit Cover-Rock für gute Unterhaltung.

Auch wenn es am Samstag immer mal wieder mehr oder weniger tröpfelte, die Gewitterwolken zogen an Viernheim vorbei.

Donnergrollen war dennoch zu hören, was in erster Linie an den Bands auf dem Parkplatz an der alten Post lag. Dort waren überwiegend die Hardrocker am Werk, die seit Jahren Freunde dieser Musikrichtung anlocken. Question the answer mit Heavy Metal und Rock Covers von Strait Jacket machten den Anfang. Die Viernheimer Formation Wega, die dieses Gelände seit Jahren verwaltet und zu einem Geheimtip gemacht hat, konnte ihr Repertoire durch die stimmgewaltige Gastsängerin Susanne Zosel aus Karlsruhe erweitern, sehr zur Freude der eingefleischten Fans.

Schlusspunkt und absoluter Höhepunkt war der Auftritt von Thunder Bells, die sich dem musikalischen Werk der Band AC/DC verschrieben hat und sich dabei ganz nah am Original Orginal orientiert.

Das ist in erster Linie der Verdienst von Sänger Markus Kaltschmidt und Leadgitarrist Thomas Hofmann. Am Sonntag spielten noch Built To Resist und Yankee Rose. Auf dem Platz hinter dem Rathaus gab die Partyband Schuckeria den Ton an, die schon vor zwei Jahren für beste Stimmung gesorgt hat.

So wurde auch diesmal eifrig mitgesungen, geklatscht und getanzt, ehe die DJ-Party mit Simon Prince, Franky J. und DJ Patrese die Nimmermüden bei Laune hielt. Gediegener ging es auf dem Rovigo-Platz an der internationalen Meile zu.

Den Auftakt machte Viernheims neue Formation Musik³, bevor Quest 42 die Bühne betrat. Die Band Colorado ist Stammgast und brachte das Publikum mit Tanzmusik in Bewegung. Gestern waren die Trachtenkapelle Kocherbach, die Stadtkapelle Ladenburg und „Two and the five“ zu hören. An den neuen Standort der Bühne auf dem Apostelplatz mussten sich die Besucher des Stadtfests erst noch gewöhnen. Musikalisch lohnte sich der Aufenthalt dort auf jeden Fall.

Musikverein Ketsch in Aktion

Am Samstag schmetterte der Musikverein Ketsch die ersten Töne in Richtung Kettelerstraße. Den Rest des Abends bestritt die Sandy Showband, unter anderem mit einer ABBA-Show.

Blasmusik zum Frühschoppen lieferten die Siebenbürgener Musikanten aus Pfungstadt, ehe Bandleader Albert Hofmann den Taktstock übernahm und mit der MSC Bigband das Publikum beswingt durch den Nachmittag begleitete.

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