Viernheim

Musik Projekt „Straßenunterhaltungsdienst“ sorgt für Stimmung

Gäste singen begeistert mit

Archivartikel

Viernheim.Beim Projekt „Straßenunterhaltungsdienst“ sorgten Musiker der Söhne Mannheims am Freitag einmal mehr für eine hervorragende Stimmung auf der Minigolfanlage „Zum Sohnemann“ am Sandhöfer Weg. Statt der sonst üblichen rollenden Bühne auf einem Lastwagen war im Biergarten eine professionelle Bühne aufgebaut worden.

„Herzlich willkommen hier im Wohnzimmer von Claus Eisenmann“, freute sich Rolf Stahlhofen zusammen mit seinen musikalischen Freunden über ein außergewöhnliches Ambiente. Auch die zahlreichen Zuhörer, einige davon hatten es sich jenseits der Anlage als Zaungäste bequem gemacht, genossen das Konzert in einer lauen Sommernacht. War im vergangenen Jahr noch Xavier Naidoo der Frontmann, hatte diesmal Stahlhofen das Zepter in der Hand. Eisenmann, der Betreiber der Minigolfanlage, erwies sich als charmanter und mitteilsamer Gastgeber. Zwischen den Liedern gab es immer wieder unterhaltsame Episoden aus den Anfangsjahren der Söhne Mannheims.

„Ich habe später noch eine Überraschung für euch parat“ weckte Eisenmann zwischendurch Hoffnungen im Publikum, schränkte aber gleich ein, „dass es nicht die Überraschung ist, die ihr gerade meint.“ Das Geheimnis wurde gegen Ende gelüftet, als die Classic Brothers mit Charles Shaw an der Spitze die Mikrofone übernahmen. Shaw gab einst dem international erfolgreichen Popduo „Milli Vanilli“ die Stimme.

In Viernheim bestimmte aber hauptsächlich der legendäre Phillysound das Geschehen. Bei Hits wie „Where Is The Love We Used To Know“ von Delegation „All Night Long“ von Lionel Ritchie und einem Potpourri mit Klassikern vergangener Jahre wurde eifrig mitgesungen und auch spontan getanzt. Als textsicher erwies sich das Publikum aber auch bei den Liedern der Söhne Mannheims, etwa bei „Meine Stadt“, „Und wenn ein Lied“, „Geh‘ davon aus“, „Das hat die Welt noch nicht gesehen“ oder „Vielleicht“.

Später brachten Marlon B. und Metaphysics mit Rap und Reggae ordentlich Stimmung in die Bude. Guiseppe Gastone begeisterte mit eigenen Liedern und dem Klassiker „Bella Ciao“ ebenfalls die Gäste.

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