Viernheim

Projekttag Spanisch-Kurse der Alexander-von-Humboldt-Schule beschäftigen sich mit mexikanischem Nationalfeiertag / Tänzer tritt in landestypischer Tracht auf

Geschmückter Altar erinnert an die Verstorbenen

Viernheim.Wer eine Fremdsprache lernt, sollte sich nicht nur auf Vokabeln und Grammatik konzentrieren, sondern sich auch mit Bräuchen, der Kultur und dem Lebensgefühl des jeweiligen Landes auseinandersetzen. Die Teilnehmer der Spanisch-Kurse an der Alexander-von-Humboldt-Schule (AvH) haben sich deshalb in ihrem Mexiko-Projekt mit dem Nationalfeiertag „Día de los Muertos“, dem Tag der Toten, beschäftigt.

Die Schüler lernten an dem Aktionstag das mittelamerikanische Land mit seiner Geschichte, den Mythen sowie seinen Ureinwohnern, den Azteken, Tolteken und Mayas, kennen. Initiiert wurde das Projekt der Spanisch-Kurse der Jahrgänge Q1 und Q3 von Kursleiterin Esther Ibanez-Gonzales.

In der Humboldt-Galerie hatten die Jugendlichen einen Altar aufgebaut, wie er am Tag der Toten überall in Mexiko zu finden ist. Auch auf Details wie die farbliche Gestaltung, den Blumenschmuck sowie Speisen und Getränke legten die Schüler großen Wert. Der Tag der Toten ist keine Trauerveranstaltung, sondern ein farbenprächtiges Volksfest zu Ehren der Toten. Nach dem Volksglauben kehren die Seelen der Verstorbenen an diesen Tagen zu den Familien zurück. Zum Auftakt präsentierte Tänzer Merlin Greuel, der viele Jahre in dem mittelamerikanischen Land gelebt hat, in der Aula mexikanische Folklore in landestypischer Tracht. Als Zugabe gab es für Lehrer und Schüler einen kurzen Tanzkurs. Die Teilnehmer hatten dabei Schwierigkeiten, den Schritten und dem schnellen Takt zu folgen.

Spannend war auch der Animationsfilm „Coco – Lebendiger als das Leben“, der im Anschluss gezeigt wurde. Darin geht es um den zwölfjährigen Miguel, der am Tag der Toten mit seinen Verwandten aus dem Jenseits in Verbindung tritt. JR

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