Viernheim

Lebenshilfe Buntes Sommerfest / Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen vorgestellt

Geselligkeit und Musik

Viernheim.Das Sommerfest der Lebenshilfe Viernheim wurde trotz Hitze und Schwüle zu einem fröhlichen Familienfest, zu dem viele Gaste kamen. Dieses gesellige Treffen auf dem TSV-Amicitia-Gelände in der Lorscher Straße war schließlich der Auftakt zu den Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Viernheim. Vorsitzender Robert Miltner hieß dazu Menschen mit und ohne Behinderung willkommen. Mitglieder und Freunde feierten mit ihren Schützlingen so eine Art besonderes Familientreffen.

Der Vorstand und viele freiwillige Helfer hatten auf der überdachten Terrasse alles für die Bewirtung und im Stadion alles für heitere Spiele und Wettbewerbe vorbereitet. Doch wegen der extrem schwülen Hitze konnten im Stadion nur kleine Kegelwettbewerbe durchgeführt werden. Dafür war jedoch an den schattigen Tischen umso mehr los. Das Küchenteam am Grill, am Salatbüffet und an der Getränkeausgabe hatte mächtig zu tun.

Zur guten Stimmung trugen anschließend Elvira Siegle mit ihrem Akkordeon und Hans-Günther Schmidt mit seiner Mundharmonika bei. Viele sangen und schunkelten mit. Schließlich bildete die fröhliche Gemeinde eine lange Polonaise. So kann man soziale Kontakte fördern. Es war die ideale Gelegenheit, einander näher kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen unter Behinderten und Nicht-Behinderten. So erfuhren die Gäste Einzelheiten über die vielfachen Aktivitäten der Lebenshilfe mit Sport, Bowling, Musik, und Theater sowie die beliebten Ausflüge und Besichtigungen.

Mit der Trommelgruppe „Herzschlag“ unter der Leitung von Ingrid Morweiser-Sadik stellte sich eine Formation aus dem regelmäßigen Betreuungsangebot der Lebenshilfe vor. Pünktlich zur Eröffnung der Kuchentafel trafen noch zwei auswärtige Gästegruppen ein. Es waren Menschen im Rollstuhl vom Pilgerhaus Weinheim und vom Johannes-Schrey-Haus Viernheim.Auch sie waren begeistert von der Gastfreundschaft der Lebenshilfe. Ohne die Unterstützung des TSV, der sein Anwesen der Lebenshilfe zur Verfügung stellt, wäre das alles nicht möglich gewesen. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Robert Miltner. Für ihre weitere Arbeit braucht die Lebenshilfe neue Mitglieder und freiwillige Helfer. Bürger, die bei der Betreuung behinderter Menschen Verantwortung übernehmen möchten, sind bei der Lebenshilfe Viernheim herzlich willkommen. H. T.

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