Viernheim

Tiersegnung Besondere Zeremonie bei der Kutschengilde

Gott schützt seine Geschöpfe

Archivartikel

Viernheim.Seit Jahren fand die Tiersegnung traditionell vor der Michaelskirche statt. Am Freitagabend wurde diese besondere Zeremonie allerdings auf dem Gelände der Kutschengilde ausgerichtet. Dabei zeigte sich Petrus als Tierfreund, denn nachdem es den ganzen Tag über geregnet hatte, kam am Nachmittag die Sonne durch.

„Es ist ein wunderschönes Gelände hier, bei dem einen das Herz aufgeht“, freute sich Herbert Kohl über die Möglichkeit, beim Viernheimer Pferdesport-Verein Gast sein zu dürfen. Es war jedoch nicht sein erster Besuch bei der Kutschengilde: „Ich habe hier schon vor vielen Jahren Pferde gesegnet“, berichtete der Gemeindereferent von St. HiMi den Anwesenden. Es waren nicht nur Besitzer von Pferden und Ponys gekommen, um ihre Tiere segnen zu lassen. Die Hunde waren einmal mehr deutlich in der Überzahl.

Herbert Kohl ließ sich zu Beginn die Namen der Vierbeiner nennen, „denn wer seinen Tieren einen Namen gibt, der pflegt auch ein ganz besonderes Miteinander“, so der Gemeindereferent. Tiere seien schließlich auch Geschöpfe Gottes und oft „die besten Freunde eines Menschen“. Es folgten Lieder und die Fürbitte, bevor Kohl seine Hand mit Weihwasser benetzte und jedem Tier den Segen aussprach.

Anschließend gab es bei Bratwurst und hausgemachter Kartoffelsuppe noch die Gelegenheit, die besondere Feier gemütlich ausklingen zu lassen. JR

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional