Viernheim

Familiensporttag I Vereine präsentieren vielfältige Angebote / Erlöse aus Volkslauf kommen wohltätigem Zweck zugute

Großer Andrang fordert Geduld

Archivartikel

Viernheim.Beim Familiensportag präsentierten die örtlichen Vereine ihre verschiedenen Angebote. Diese trafen bei kühleren Temperaturen als an den Tagen zuvor auf das rege Interesse der zahlreichen Besucher. Oft war Geduld gefragt, bevor man aktiv werden konnte. Der große Zuspruch den ganzen Tag über stieß natürlich auch beim Veranstalter auf Begeisterung. „Da hat sich die ganze Mühe im Vorfeld des Familiensporttags für alle Beteiligten gelohnt“, zog Projektleiter Jan Krasko ein positives Fazit.

Bei der Eröffnung des Familiensporttages erhielt Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß Unterstützung durch seinen Amtskollegen Sławomir Kowalewski aus der neuen polnischen Partnerstadt Mława. Beide zeigten sich beeindruckt vom sportlichen Angebot der Brundtlandstadt und dem Engagement der vielen freiwilligen Helfer aus den verschiedenen Vereinen und Organisationen. Auch musikalisch wurde etwas geboten. Der Sänger Claus Eisenmann war von seinem Minigolfplatz gleich nebenan gekommen und präsentierte unter anderem den Söhne Mannheims-Hit „Und wenn ein Lied...“.

Überblick behalten

Auf dem Gelände des Familiensportparks West wurde jeder Quadratmeter genutzt. Dazu kamen noch die Grillhütte und das Skistadl in unmittelbarer Nachbarschaft. Wer den Überblick behalten wollte, konnte sich an dem Plan auf einem Informationsblatt orientieren. Viele Besucher gingen aber aufs Geratewohl über das Veranstaltungsgelände. Zwischendurch blieb immer wieder die Möglichkeit, sich an den Verpflegungsständen zu stärken und mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Wer in rot-weißer Kleidung erschienen war, durfte sich mit einem Gutschein ein Eis abholen, musste sich wegen des starken Andrangs bei dieser italienischen Leckerei aber in Geduld üben.

Mehrere sportliche Angebote waren ebenfalls stark nachgefragt, entsprechend lang waren die Warteschlangen. Beim Sportschützenverein war vor allem das Angebot der Bogenschützen gut frequentiert. Dort konnten Jung und Alt nach entsprechender Einweisung Pfeile abschießen. Am Ende stand bei vielen die Erkenntnis, „es macht viel Spaß, aber es ist nicht so einfach.“

Großer Anziehungspunkt war auch der eigens aufgebaute „Pumptrack“, der vom Team des Fahrradparcours betreut wurde. Hier zeigten in erster Linie Kinder und Jugendliche, wie man mit einem BMX-Rad oder einem Tretroller Hügel und Steilwandkurven schnell bewältigen kann, natürlich nur mit Sturzhelm.

Ein Angebot für alle war die Familienolympiade, bei der Mama, Papa und der Nachwuchs als Team gefragt waren. Dreibeinlauf, Schubkarrenrennen und Zielwerfen zählten dort zu den Herausforderungen. Wer alle Aufgaben bewältigt hatte, dessen Name kam in den Lostopf. Aus diesem wurden abschließend tolle Gewinne gezogen. Fußball, Tennis, Basketball, Badminton, Volleyball, Pétanque, Kampfsport und Rollkunstlauf wurden ebenso angeboten. Sehenswert war auch der Auftritt der CdG-Garden und der Tanzschule Hammer. Ungewöhnlich war der Sumo-Fußball, bei dem die Kicker in eine Art riesigen Luftballon gezwängt wurden, wodurch sie sich nur schlecht auf den Beinen halten konnten. Auf der ebenfalls ungewöhnlichen Eisstockbahn des Skiclubs gab es leider keine Abkühlung.

Spenden und Kuchenverkauf

Fester Bestandteil des Familiensporttags war auch in diesem Jahr wieder der Volkslauf, der von der Interessengemeinschaft Lauf organisiert wurde. Die verschiedenen Strecken führten mit unterschiedlichen Anforderungen durch den Käfertaler Wald. Dabei ging es nicht nur um gute Zeiten. Am Ende stand der Zweck im Vordergrund. Der Erlös durch Spenden und den Kuchenverkauf ging erneut an den Verein Lebenshilfe.

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