Viernheim

Bauausschuss II Versickerung in der Nibelungenstraße

„Großteil der Fläche nicht geeignet“

Viernheim.Der Bau- und Umweltausschuss hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit weiteren Themen befasst, die auch auf der Tagesordnung für die heutige Stadtverordnetenversammlung (Beginn 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses) stehen. Großes Thema waren weitere Versickerungsflächen.

Roland Matern vom Amt für Stadtentwicklung und Umweltplanung hat den Auftrag der Stadtverordneten umgesetzt und geprüft, ob im Bereich Nibelungen-/Wormser Straße eine Niederschlagsversickerung über den begrünten Mittelstreifen möglich ist.

Gefälle in falsche Richtung

„Ein Großteil der Fläche ist nicht geeignet, weil das Gefälle in die falsche Richtung geht“, erläutert der Verwaltungsfachmann die ermittelten Werte. Es sei günstiger, an den Randflächen der Straßen zusätzliche Versickerungsflächen anzulegen, statt den Mittelstreifen aufwendig umzugestalten.

An diesen Straßenseiten ließen sich damit auch die Mängel – abgestorbene Bäume, zu kleine Baumbeete und defekte Straßenbeläge - korrigieren. Der Ausschuss wird daher der Stadtverordnetenversammlung empfehlen, als eine solche Maßnahme zwei Beete in der Wormser Straße an der Einmündung Lärchenstraße zu erweitern und zu vertiefen. Eine zusätzliche Versickerungsmulde soll auch in der August-Bebel-Straße ausgeführt werden, in direkter Nachbarschaft zu einer schon neu angelegten Versickerungsfläche.

Pläne zum Spitalplatz

Zur Information wurden Pläne zur Neuerrichtung des Spielplatzes in der Grünanlage am Spitalplatz vorgelegt. Zwei Varianten sind möglich: Die Aufstellung von Spielgeräten auf dem Areal des Rondells würde etwa 60 000 Eurokosten. Eine erweiterte Planung für rund 230 000 Euro sieht vor, dass dann auch die Wege und Bepflanzung teilweise neu angelegt werden.

Mit Blick auf den attraktiven Standort in der Innenstadt sprachen sich alle Fraktionen in einem ersten Meinungsbild spontan für die „große Lösung“ aus, werden aber noch fraktionsintern beraten, ob die größere Summe in den Haushalt 2018 einfließen soll. su

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