Viernheim

Kampfsport Viernheimer Karatekas bei deutschen Meisterschaften aktiv

Gute Leistungen mit Edelmetall belohnt

Archivartikel

Viernheim.Das 1. Viernheimer Karate Dojo war mit acht Karatekas, den beiden Trainerinnen Martina Sorge und Elke Gall sowie Familienangehörigen und Freunden nach Bochum gereist, wo die deutschen Meisterschaften des Deutsche JKA-Karate Bunds (DJKB) ausgerichtet wurden. Die Veranstaltung war mit gut 500 Teilnehmern und rund 900 Starts sehr gut besucht, Athleten aus 83 Städten hatten sich qualifiziert.

Für die Viernheimer Kampfsportler waren die Wochen zuvor von intensivem Vorbereitungstraining und Extraeinheiten geprägt, so dass man alle Starter bestens vorbereitet und sie hoch motiviert antreten konnten. Gekämpft wurde in den unterschiedlichen Altersklassen, die nochmals in die vier Disziplinen – Kata (Formlauf), Kumite (Zweikampf), Team-Kumite (drei gegen drei) und Kata-Team (synchronisierter Formlauf) – unterteilt waren.

Zoe Reiser (neun bis elf Jahre) und Sophie Seitz (zwölf bis 13 Jahre) traten im Einzel-Kumite und in der Einzel-Kata an. Sophie Seitz überstand einige Vorrundenkämpfe, musste sich anschließen aber doch geschlagen geben. Zoe Reiser erreichte die Finalrunde und konnte im Kumite den dritten Platz belegen. In der Altersklasse 14 bis 15 Jahre trat Marie Seitz in beiden Einzel-Kampfformen an. Auch sie musste schon in den Vorrunden ihren Gegnerinnen den Vortritt lassen. Gemeinsam startete das Viernheimer Mädchen-Trio als Kata-Team, wobei der Einzug in die Finalkämpfe knapp verpasst wurde.

Bei den Jungen (neun bis elf Jahre) gingen Jan Gärtner, Finn Sprenger und Koby Wilke an den Start. Jan Gärtner und Finn Sprenger verloren ihre Vorrundenkämpfe, wenn teilweise auch nur knapp. Koby Wilke schaffte es dagegen bis ins Finale und wurde im Kumite Zweiter. Damit war die Titelverteidigung der Vizemeisterschaft gelungen. Nach den Einzeln starteten auch die drei Jungs als Kata-Team. Hier zahlte sich der Fleiß der vergangenen Wochen aus, und sie konnten sich über die Silbermedaille freuen. Letztendlich fehlte nur ein Zehntel Punkt zum Titel. Meisterschaft.

In der zweiten Hälfte der Titelkämpfe mussten die älteren Karatekas ihr Können unter Beweis stellen. Maxim Häussler (16 bis 17 Jahre) konnte auf der Matte, Tatami genannt, trotz bester Vorbereitung seinen Gegnern kein Paroli bieten und verpasste die Finalkämpfe. Für Eblina Kelmendi (Ü21, Senioren) verliefen die Vorrundenkämpfe trotz fast zweijähriger Turnierpause positiver. In allen gemeldeten Disziplinen errang sie im Einzel und mit den Teams die Endrunden. Unterm Strich standen eine Silbermedaille mit dem Kata-Team, zusammen mit zwei Karatekas vom TSV Mannheim, und dem dritten Platz im Kumite-Einzel. Gekrönt wurden die Leistungen von Eblina Kelmendi mit dem Titel einer deutschen Meisterin im Kumite-Team, ebenfalls mit den Mannheimerinnen. JR

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