Viernheim

„Deutsches Haus“ Auftrittsverbot für Thunder Bells

Hardrocker erhalten Asyl

Archivartikel

Viernheim.In Viernheim gibt es zahlreiche Tributebands, die sich bestimmten Künstlern oder Musikgruppen verschrieben haben. Dazu zählt auch die Formation Thunder Bells, die sich an den Hardrockern von AC/DC orientiert. Zu den traditionellen Terminen zählten die Gastspiele in der Kultkneipe „Deutsches Haus“. Dieses Jahr müssen die Musiker allerdings ausweichen, weil das Konzert im Hof der urigen Gaststätte nicht genehmigt wurde. Stattdessen sind Markus Kaltschmidt & Co. am Samstag, 1. September, in der Gartenwirtschaft „Bei Gitta“ zu erleben.

„Deitsche“-Gastwirt Michael Wunderle ärgerte sich, als er den Bescheid der Ordnungsbehörde erhielt: „Andere Bands sind auch so laut, aber deren Musik scheint niemanden zu stören.“ Zum 125-jährigen Bestehen hätte er Thunder Bells gerne wieder in der alten Scheune präsentiert.

„Da wir unser traditionelles Konzert aufgrund der Stadt Viernheim nach zehn Jahren nicht mehr im ’,Deitsche’ veranstalten dürfen, haben wir uns eine andere Örtlichkeit suchen müssen. Wir sind stolz, dass wir ,Bei Gitta’ eine wirklich tolle Location gefunden haben“, teilt die Band mit. Das Konzert findet in einem Zelt statt, so dass alle trocken bleiben, falls es regnet. „Es gibt leckeres Essen und super Service“, verspricht der Sänger. Als Vorband wird Love to hate Cover-Rock bieten. Der Eintritt kostet zehn Euro (Abendkasse 15 Euro). JR

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