Viernheim

Versammlung Mitglieder beschließen Auflösung des Vereins

Harmonika-Club hört auf

Archivartikel

Viernheim.Der Harmonika-Club Harmonie (HCH) hat sich aus dem Vereinsleben der Stadt Viernheim verabschiedet. Einstimmig beschlossen die Mitglieder bei einer außerordentlichen Versammlung im Bistro Maximum die Auflösung des HCH. Grund für die Entscheidung war der Rückgang der aktiven Spieler und der krankheitsbedingte Ausfall des Musiklehrers und Dirigenten Stefan Kutscher.

Ein letztes Mal hatte der HCH seine Mitglieder und Freunde zur Begegnung und einer Mitgliederversammlung eingeladen. Viele folgten der Einladung, auch zahlreiche langjährige Mitglieder, die im Laufe des Abends für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Annemarie Frank erhielt, für ihren Einsatz als Geburtstagsgratulantin, ein Präsent sowie einen Blumenstrauß.

Der erste Akkordeonverein der Stadt Viernheim blickt auf eine 49-jährige Geschichte zurück und trat in dieser Zeit bei zahlreichen Konzerten, Weihnachtsfeiern, Neujahrsempfängen und dem Innenstadtfest auf. Das Engagement der Musiker und Mitglieder gehe aber nicht verloren, so der Verein in einer Pressemitteilung, sie würden sich stattdessen bei anderen Musikvereinen in Viernheim und Umgebung einbringen. Im Namen des gesamten Vorstandes bedankte sich der Erste Vorsitzende Georg Schmitz bei allen, die die Arbeit des Vereins in den vergangenen Jahren auf unterschiedliche Art und Weise unterstützt haben. Gerade unter Kutschers musikalischer Leitung habe der HCH den Viernheimer Veranstaltungskalender immer wieder durch Konzert-Highlights bereichert. Beispielhaft nennt der Verein die Südhessischen Akkordeontage, die Kutscher zu einem hochrangigen Festival der Akkordeonmusik entwickelt habe.

Vorsitzender würdigt Engagement

Im Hintergrund sei der Dirigent immer tatkräftig von Vorstand und Aktiven des Harmonika-Clubs Harmonie unterstützt worden, sagte Georg Schmitz. Eine Zusammenarbeit, die der Vorsitzende in seiner Abschlussansprache ausdrücklich würdigte. Er habe jederzeit gerne mit dem Vorstand und den Aktiven des Vereins zusammengearbeitet und das freundschaftliche Verhältnis zueinander sehr zu schätzen gewusst.

Nachdem die Auflösung des Vereins besiegelt war, ließen die Mitglieder den Abend bei angeregten Gesprächen ausklingen. red

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