Viernheim

Fußball Privatmannschaft des TSV Amicitia triumphiert über Favorit Harmonia Waldhof

Hart geführtes Duell endet 5:2

Viernheim.Die Privatmannschaft des TSV Amicitia und Harmonia Waldhof sind vor kurzem bei einem Wettbewerb des Fußballkreises Mannheim gegeneinander angetreten. Im Viernheimer Waldstadion, wo die beiden Teams aufeinander trafen, erlebten laut einer Pressemitteilung rund 120 Zuschauer von Anfang an ein packendes und von beiden Seiten hart geführtes Duell.

Individuelle Fehler

Die favorisierten Gäste, die das erste Saisonspiel mit 12:0 gewonnen hatten, zeigten sich präsent und hellwach. Sie trafen aber auf kompakte und gut gestaffelte Gastgeber, die sich lauf- und zweikampfstark präsentierten. So konnten die Waldhofspieler nicht ihr gewohntes Spiel aufziehen. Trotzdem tauchten die Gäste, auch aufgrund individueller Fehler und Leichtsinnigkeiten in der Hintermannschaft der Gastgeber, immer wieder gefährlich vor Viernheims Torwart Jens Weber auf. Das 1:0 bereitete John Wells per Flanke vor, das Kopfballduell im Fünfmeterraum entschied Kapitän Michael Wunderle klar für sich und sorgte für den umjubelten Viernheimer Führungstreffer nach 36 Minuten.

Kurze Zeit später war Steffen Niebler der Ausgangspunkt zum 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff entschied der Schiedsrichter zum Ärger von Viernheims Spielertrainer Stefan Winkenbach auf Strafstoß für Harmonia, als er ein Handspiel der Gastgeber nach einer Freistoßsituation ahndete.

Mehrfach segelte der Ball gefährlich durch den Viernheimer Strafraum am Tor vorbei. Unbestritten war der zweite Elfmeter für Harmonia nach einem Foul im Strafraum – Waldhofs Seitz verwandelte zum 2:2. Die PM ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Zudem griff der Schiedsrichter konsequent durch: Zuerst dezimierten sich die Gäste nach 68 Minuten nach wiederholtem Meckern, kurze Zeit später flog ein weiterer Waldhof-Spieler nach einem Foul an Viernheims Marco Kempf vom Platz.

Platz zum Kontern

Die Überzahl sorgte für den notwendigen Platz zum Kontern. Wunderle spielte Niebler frei, der seinen Sololauf mit einem platzierten Schuss nach 75 Minuten erfolgreich abschloss.

Endgültig brachen dann die Dämme auf Viernheimer Seite, als eine Minute später John Wells für das entscheidende 4:2 einnetzte. Für das letzte Tor des Gastgebers sorgte Harmonia selbst. So stand am Ende ein Viernheimer 5:2-Sieg zu Buche. red

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