Viernheim

Ausbildung Verein „Förderband“ bietet Bewerbertreff für Schulabgänger an / Betriebe können freie Plätze melden

Hilfe bei der Suche nach dem Traumberuf

Archivartikel

Viernheim.„Viele Jugendliche sind jetzt mit der Schule fertig, haben aber noch keinen Ausbildungsplatz“, sagt Robin Zubrod von der Jugendberufshilfe. Der Verein Förderband bietet deshalb in der ersten Ferienwoche einen „Last-Minute-Bewerbertreff“ an. Vom 7. bis 9. Juli werden junge Menschen bis 27 Jahre bei der Stellensuche und dem Bewerbungsprozess unterstützt.

Mit Beginn der Corona-Krise fiel der offene wöchentliche Bewerbertreff aus. „Stattdessen hatten wir individuelle Termine mit Schülern“, berichtet Cornelia Dewald. Dennoch wüssten nicht alle Schulabgänger, wie es für sie weitergeht. „Wir wollen helfen, eine Ausbildungsstelle oder einen Schulplatz zu bekommen“, erklärt Zubrod. Aber nicht nur diejenigen, die gerade die Schule abgeschlossen haben, sind angesprochen. „Um viele Ausbildungsstellen oder auch Plätze für ein Duales Studium muss man sich frühzeitig kümmern“, betont Dewald. Auch Abiturienten oder Absolventen des kommenden Jahres dürfen das Angebot nutzen. Die Interessierten bekommen einen Termin, zu dem sie alle ihre Unterlagen, zum Beispiel bisherige Bewerbungen oder Zeugnisse, mitbringen sollen. Beim Bewerbertreff leistet das „Förderband“ dann ganz konkrete Hilfestellung.

Rund ums Auto

Die Mitarbeiter bieten Orientierung an, wenn der Traumberuf noch nicht klar ist. Auch verwandte Berufsfelder, zum Beispiel rund um das Auto, werden vorgestellt. Oder sie zeigen die Möglichkeiten auf, welche weiteren schulischen Möglichkeiten sich nach dem Abschluss bieten. Dann werden die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt. „Wir helfen dabei, den Lebenslauf zu erstellen und unterstützen bei den Anschreiben“, sagt Zubrod. Allerdings würden viele Betriebe schon gar keine ausgedruckten Bewerbungsmappen mehr verlangen, sondern fordern die Unterlagen per Mail oder haben sogar ein eigenes Internetportal.

Beim Bewerbertreff werden auch Vorstellungsgespräche und Einstellungstests geübt. „Je nachdem, wie weit die Entscheidungen und Vorarbeiten schon sind, kann ein Termin rund zwei Stunden dauern“, schätzt Zubrod. Wer ohne Vorstellung und ohne Unterlagen komme, für den sei ohnehin eine intensivere Betreuung durch die Jugendberufshilfe ratsam. Damit Bewerber und Ausbildungsstelle zusammenfinden, ergeht auch ein Aufruf an alle Betriebe: „Wer noch Ausbildungsplätze unbesetzt hat, soll sich bei uns melden“, bittet Dewald. su

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