Viernheim

Blauehutstraße Stadt setzt Vorschlag einer Bürgerin um

Holzbohlen verschönern Brunnen

Viernheim.Mit Holzbohlen verschönert hat die Stadt den zuvor recht schmucklosen Betonbrunnen auf dem Lindenplatz in der Blauehutstraße. Die Kosten für Arbeit und Material beziffert Erster Stadtrat Bastian Kempf auf knapp 2000 Euro. Angestoßen hat die Umgestaltung laut einer Pressemitteilung der Stadt Bürgerin Gabriele Volkmann.

„Der hübsche alte überdachte Brunnen, ein Fachwerkhaus und dann dazu das graue lieblose Betonbassin davor. Das passt doch wirklich nicht zusammen.“ So habe sich die vor acht Jahren aus Mannheim zugezogene Gabriele Volkmann geäußert. Ihre Idee, wie der Brunnen mit Holz verschönert werden könnte, teilte die gerade pensionierte Senior Art Direktorin einer Werbeagentur zudem mit einem Vorher-Nachher-Foto im Internet der Öffentlichkeit mit. Kempf, der auf den Eintrag aufmerksam wurde, war von der Idee der Frau begeistert. „Wenn Bürger so aufmerksam durch unsere Stadt gehen, dann muss das honoriert werden und Anregungen, die zu einer Verschönerung des Stadtbildes beitragen, zumindest in Erwägung gezogen werden.“ Nach einer internen Prüfung habe die Verwaltung kurzerhand die Verschönerungsmaßnahme bei der Viernheimer Firma Abel in Auftrag gegeben.

Gabriele Volkmann sei beim anschließenden Ortstermin mit dem Ersten Stadtrat verblüfft gewesen, weil der Brunnen nun genauso aussehe, wie auf ihrem zuvor bearbeiteten Bild. „Das finde ich ganz toll, dass meine Idee auf Zuspruch gestoßen ist und auch noch so schnell umgesetzt wurde.“ Kempf dankte der engagierten Bürgerin für den Verbesserungsvorschlag. red/wk

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