Viernheim

Im Bus auch mal Herz zeigen

Götz Nawroth-Rapp wünscht sich Kulanz im engen Stadtbus

Im Stadtbus kann es schnell eng werden. Hier ein Kinderwagen, da ein Rollator – schon kommt man als Fahrgast nur noch mit Mühe und einigen Verrenkungen durch den engen Gang im schaukelnden Bus. Die Antwort darauf sollte aber keinesfalls sein, Leute einfach stehen zu lassen. Eltern mit ihren kleinen Kindern, ältere Menschen mit ihren Einkäufen - sie alle sind auf die Fahrt mit dem Bus angewiesen. Und wer erstmal bis zu 30 Minuten an einer Haltestelle ohne Sitzbank gewartet hat, freut sich besonders aufs Einsteigen. Die Stadtwerke sollten gemeinsam mit der VGG schnellstens prüfen, ob man zu einer besseren Lösung kommen kann. Die Busfahrer sollten im Einzelfall auch mal Kulanz walten lassen, Herz zeigen und ein Auge zudrücken.

Wenn alle ein bisschen zusammenrücken, kommt jeder Fahrgast an sein Ziel. Die Sicherheit muss dabei natürlich gewährleistet sein. Fahrgäste aber an der Tür abzuweisen, steht den Stadtwerken nicht gut zu Gesicht. Das sollte wirklich das letzte Mittel der Wahl sein.

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