Viernheim

Bowling Sportler des USC bei den Deutschen Meisterschaften für Seniorinnen, Senioren und Versehrte erfolgreich

In Berlin Medaillen gesammelt

Viernheim.Die Bowlinganlage Schillerpark Berlin war in diesem Jahr Austragungsort der Deutschen Bowling-Meisterschaften der Seniorinnen, Senioren und Versehrten. Während die Versehrten Damen und Herren nicht in Altersklassen eingeteilt sind, sie spielten auch nur einen Einzelwettbewerb, gelten diese für Senioren ab dem 50. Lebensjahr. Letztere spielten einen Einzel- und einen Trio-Wettbewerb. Zur Altersklasse A zählten die 50- bis 75-Jährigen, zu B die 58- bis 64-Jährigen und zu C die über 65-Jährigen. Alle Teilnehmer spielten zwei Serien zu sechs Spielen, in denen sich die sechs Besten jedes Wettbewerbs für das Finale qualifizierten. Begonnen wurden die Wettkämpfe mit den Einzeln aller Spielklassen, die bereits einige Tage zuvor auf die Bahnen gegangen waren.

Im Einzelwettbewerb der Seniorinnen A spielten mit der Titelverteidigerin Martina Kolbenschlag, Monika Götze und Susanne Reinhardt drei USC-Spielerinnen. Götze und Reinhardt belegten mit 2049 beziehungsweise 2006 Pins die Ränge 13 und 14, während sich Kolbenschlag mit 2230 Pins den dritten Tabellenplatz und damit den Einzug in das Finale erspielte. Im Finale gelang es ihr, vier der fünf Gegnerinnen zu besiegen und mit 3372 Pins ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.

Lischka Vizemeisterin

In der Altersklasse B der Seniorinnen gingen Karin Lischka (USC Viernheim) und Angelika Koczor (BSV MA) auf die Bahnen. Während Koczor mit 2093 Pins den zehnten Platz erreichte, spielte sich Lischka auf den dritten Platz in das Finale. Im Finale konnte sie in den fünf anstehenden Spielen drei Gegnerinnen bezwingen und insgesamt 3409 Pins erzielen. Sie wurde damit Vizemeisterin und erhielt die Silbermedaille. Die Viernheimerin Doris Linkenheil startete in der Altersklasse C. Sie konnte in den beiden Vorläufen 1646 Pins erzielen und belegte damit den 23. Platz.

Im Einzelwettbewerb der Senioren A sorgten drei Badener bereits in den beiden Vorläufen für eine Sensation. Rainer Puisis (USC) zog mit 2655 Pins auf dem ersten Tabellenplatz ins Finale ein. Die für BSV Mannheim spielenden Christopher König und Martin Grewe belegten mit 2621 und 2594 Pins die Ränge zwei und drei. Im Finale konnte Puisis trotz hervorragender Leistung keines der fünf Finalspiele für sich entscheiden. Ohne Bonuspins fiel er mit 3693 Pins auf den vierten Platz zurück und blieb ohne Medaille. Grewe konnte drei der fünf Finalspiele für sich entscheiden und sicherte sich mit 3718 Pins die Vizemeisterschaft. König konnte ebenfalls drei Finalspiele gewinnen und dabei 3736 Pins erzielen. Ihm gelang damit ebenfalls die erfolgreiche Titelverteidigung. Günter Halter, er spielt bei BV Mannheim, kam im Wettbewerb der Senioren B mit den von ihm erzielten 2286 Pins auf den zwölften Platz. Den Wettbewerb der Versehrten Damen bestritt die für den TSV Mannheim startende Monika Prätorius. Auch sie zog mit den von ihr erzielten 2219 Pins als Tabellenführerin in das Finale ein, dort konnte sie drei der fünf anstehenden Spiele für sich entscheiden und mit 3083 Pins die Meisterschaft sichern.

Volker Manke (USC) und Kai Barzen (TSV MA) bestritten den Wettbewerb der Versehrten 1. Während Kai Barzen mit 2356 Pins den Einzug ins Finale um neun Pins verfehlte, be-endete ihn Volker Manke mit 2083 Pins auf Rang 19. Der Viernheimer Peter Jung erzielte im Wettbewerb der Versehrten Herren II insgesamt 1948 Pins, die ihn auf Rang zwölf führten. Die beiden für Baden spielenden Damen-Teams im Seniorinnen-A-Wettbewerb setzten sich aus den USC-Spielerinnen Karin Lischka, Martina Kolbenschlag, Brigitte Gärtner und Susanne Reinhardt, das zweite Team aus den Spielerinnen Erika Ruff, Petra Egner (beide BV Heidelberg) und Angelika Koczor (BSV MA) zusammen. Während das erste Team in den beiden Vorläufen 6505 Pins erzielte, mit denen es auf dem zweiten Tabellenplatz in das Finale einzog, erzielte das zweite Team nur 5628 Pins und kam damit auf Rang 27. Die in das Finale eingezogenen Lischka, Kolbenschlag und Gärtner konnten mit 2664 Pins drei von fünf Finalspielen für sich entscheiden und dafür 90 Punkte Bonus verbuchen. Am Ende fehlten ihnen mit dem Gesamtergebnis von 9259 Pins nur 58 zum Meistertitel, jedoch ist auch die Vizemeistermeisterschaft mit der Silbermedaille ein Riesenerfolg.

Titel errungen

Im Mannschaftswettbewerb der Senioren A, an dem drei Mannschaften aus Baden teilnahmen, konnte das Trio Christopher König, Martin Grewe und Rainer Puisis mit den von ihnen erzielten 7490 Pins die Tabellenführung übernehmen und auf Platz eins ins Finale einziehen. Das zweite Badener Trio mit den Spielern Stefan Lurk, Oliver Stamm, Jens Griener und Uwe Weßling verfehlte mit 7023 Pins den Einzug ins Finale um zwei Plätze. Trio drei mit Roland Lust (BV Pforzheim), Joachim Koob und Peter Thüry (beide TSV MA) belegte mit 636 Pins den elften Rang. Die Finalisten König, Grewe und Puisis zeigten in den fünf Finalspielen, von denen sie mit ihren 3056 Pins in vieren erfolgreich waren, ihr ganzes Können. Mit den 120 Bonuspunkten für die erfolgreichen Spiele steigerten sie ihr Gesamtergebnis auf 10 666 Pins und wurden damit deutsche Meister.

In der Altersklasse Senioren B starteten zwei Teams aus dem Landesverband Baden: ein Team in der Aufstellung Bill Goldsberry, Günter Halter und Richard Haas (alle BV MA), das zweite Team in der Aufstellung Robert Schroth, Uwe Kolbenschlag, Helmut Auer (USC) und Bernd Ehnert (BV MA). Das Team Goldberry, Halter, Haas erreichte mit 6459 Pins Rang 13, das Team Schroth, Kolbenschlag, Auer Rang 22 mit 6116 Pins. In der Altersklasse Senioren C startete nur ein Team, das in der Aufstellung Norbert Riester, Hans Dreher (beide BV Pforzheim), Karlheinz Mohr (TSV MA) und Andreas Schindler (USC) auf die Bahnen ging, in beiden Vorläufen insgesamt 6031 Pins erzielte und damit Platz 23 einnehmen konnte. red

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