Viernheim

Jugendförderung Stadtverwaltung und Vereine präsentieren Sportangebote

Integration von Kindern mit Migrations-Hintergrund forciert

Viernheim.Integration von Kindern und Jugendlichen ohne große Worte, das ist durch Sport im Handumdrehen möglich. Welche Möglichkeiten es in Viernheim gibt, das erfuhren die Schüler der drei Intensivklassen der Friedrich-Fröbel-Schule beim Integrationsprojekt Viernheimer Sportvereine in der Schulturnhalle quasi am eigenen Leib. Jugendförderung, Stadtverwaltung und Sportvereine haben bei den Schnuppereinheiten kooperiert.

Außerdem gab es eine Informationsbroschüre mit Stadtplan, in der die zahlreichen Angebote der Vereine mit Trainingsstunden und Ortsangaben aufgelistet sind.

In der Turnhalle waren verschiedene Stationen aufgebaut worden, um die jeweiligen Sportarten live auszuprobieren. Probieren geht bekanntlich über studieren. Sascha Niebler vom städtischen Freizeit- und Sportbüro, Lars Prechtl von der städtischen Jugendförderung, Tim Martin von den Leichtathleten des TSV Amicitia, Celina Welk macht einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Tanzsportclub Rot-Weiß und Daniel Herbel, der bei den Fußballern des TSV Amicitia ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) absolviert, agierten als Übungsleiter. Zur Auswahl standen mehrere Sportarten wie Fußball, Handball und Basketball, Rückschlagsportarten wie Badminton, Hip-Hop-Dance, Ringen, Judo, Karate und leichtathletische Disziplinen. Für Sascha Niebler war das Integrationsprojekt eine gelungene Veranstaltung, „denn dadurch wird in Viernheim lebenden Kindern mit Migrationshintergrund die Möglichkeit gegeben in gleich mehrere Sportarten von Viernheimer Vereinen hineinzuschnuppern und dabei den Sport zu entdecken, für den sie sich begeistern können“.

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