Viernheim

Johannes XXIII Mitmach-Aktionen für Kinder stehen beim Sommerfest im Mittelpunkt / Band "Fiddlers Red" tritt auf / Gottesdienst zum Abschluss

Irische Musik erklingt vor der Apostelkirche

Viernheim.Es hatte lange so ausgesehen, als würde das erste Sommerfest der Pfarrei Johannes XXIII. gar nicht stattfinden können. Drei Tage Dauerregen hatten dem Pfarrgarten neben der Apostelkirche mächtig zugesetzt. Doch auch wenn das Wetter wenig sommerlich war, gab es keine Absage - am gestrigen Sonntag wurde ausgiebig gefeiert.

Mit vereinten Kräften machten die Helfer am Morgen das Festgelände wetterfest, stellten die Tische und Bänke statt im Pfarrgarten zwischen der Kirche und dem alten Pfarrhaus auf. Im Garten waren vor allem die Kinder bestens aufgehoben, die bei diesem kleinen Pfarrfest im Mittelpunkt stehen sollten. Dort waren die Hüpfburg aufgebaut und es wurde Kinderschminken angeboten. Es dauerte nicht lange, da waren die Mädchen mit Schmetterlingen und Blümchen auf den Wangen und die Jungs mit Spiderman-Gesicht auf dem Gelände unterwegs.

Dosenwerfen und Stelzenlaufen

Verschiedene Spielstationen, betreut von den Jugendlichen der KJG, ließen keine Langeweile aufkommen. Die jüngsten Besucher konnten ihr Geschick beim Dosenwerfen und beim Stelzenlaufen zeigen und ihr Glück beim Wikinger-Schach herausfordern. Mit einer großen Wasserpistole schossen sie die flackernden Teelichter aus. Allerdings war es gar nicht so leicht, den Wasserstrahl richtig zu lenken.

Fingerspitzengefühl war bei der Fühlbox gefragt, in der es Gegenstände zu ertasten galt. Und dann wurde noch ein Miniatur-Aquarium gebastelt. In einem Glas mit ein bisschen Sand, mit Steinen und Muscheln sowie gefärbtem Wasser schienen die Moosgummi-Fische zu schwimmen.

Während sich die Kinder beim Basteln und Spielen vergnügten, konnten Eltern und Großeltern gemütlich zusammensitzen. Die Caritas sorgte für das leibliche Wohl der Gäste mit Pizzabrötchen und Bratwurst. Kaffee und Kuchen lockten ins Kettelerheim, das Team von Apostelrunde und Marianerkreis bewirtschaftete die Cafeteria. Für die musikalische Unterhaltung sorgte eine neue Musikgruppe. Monika und Frank Enger, Eva-Maria und Engelbert Renner hatten sich zur Band "Fiddlers Red" zusammengetan und traten beim Sommerfest erstmals öffentlich auf.

Die eigentliche Premiere hätte schon abends zuvor stattfinden sollen, die geplante Open-Air-Veranstaltung musste wegen des schlechten Wetters aber abgesagt werden. Die Gruppe "Fiddlers Red" präsentiert irische und mittelalterliche Musik, zum Einsatz kommen dabei Dudelsack, Geige, Gitarre, Kontrabass und andere Instrumente. Somit erklangen ganz neue Töne neben dem Gotteshaus in der Innenstadt. Zum feierlichen Abschluss des Sommerfestes trafen sich die Gemeindemitglieder zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel im Pfarrgarten. su

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