Viernheim

F-Jugendtag Nachwuchskicker des TSV Amicitia spielten Mini-Fußball / Großer Tatendrang trotz hochsommerlichen Temperaturen

Junge Talente im Waldhöfer „Schlammloch“ auf Torejagd

Viernheim.Am vergangenen Wochenende zeigten zahlreiche Nachwuchskicker der F-Junioren des Fußballkreises Mannheim ihr Können. Darunter auch einige Kicker des TSV Amicitia Viernheim, die von Laurenz Baaß trainiert werden. Der traditionelle F-Jugendtag fand diesmal im sogenannten Schlammloch statt, wo der SV Harmonia Waldhof beheimatet ist.

Die jungen Talente ließen sich auch von den hochsommerlichen Temperaturen nicht in ihrem Tatendrang bremsen, wobei der Spielmodus beim Mini-Fußball den Akteuren genügend Pausen bot. Unterstützung gab es von der Jugendakademie des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim, der drei Nachwuchstrainer sowie die nötigen Utensilien wie Minitore, Bälle und Markierungskegel zur Verfügung stellte. Außerdem bekam am Ende jeder Teilnehmer noch einen kleinen Fußball geschenkt. Zusätzliche Hilfe gab es durch Junior-Coaches des Fußballverbandes.

„Für diese großzügige Mithilfe möchten wir uns bei den Hoffenheimern bedanken. Das hat schon vor einem Jahr in Weinheim hervorragend funktioniert. Leider haben wieder einige Mannschaften unentschuldigt gefehlt“, freute sich Kreisjugendleiter Othmar Pietsch einerseits über den reibungslosen Verlauf, war aber über das Verhalten der nicht erschienenen Vereine enttäuscht. Dennoch waren über 200 Nachwuchskicker gekommen, um sich ungezwungen mit den Alterskameraden zu messen. Mit dabei waren die Verwandten, um den Jungs bei der Jagd nach dem runden Leder zuzusehen. Aus Kapazitätsgründen wurde das Teilnehmerfeld mit mehr als 30 Mannschaften in zwei Schichten aufgeteilt. Bei der Siegerehrung ertönte ein lautes „Jaaaa“ auf die Frage „Hat es euch gefallen?“. Neben den blau-weißen TSG-Bällen gab es vom Fußballkreis noch für jeden eine Goldmedaille.

Gespielt wurde die neue Form „Mini-Fußball“. Das heißt, Drei gegen Drei auf vier Tore und ohne Schiedsrichter. Die Spielzeit beträgt zwölf Minuten, wobei alle drei Minuten eine Mannschaft auswechseln muss und drei neue Kicker aufs Feld schickt. Zwar wurde jedes Tor ausgiebig bejubelt, die Ergebnisse wurden aber nicht gewertet. J.R

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