Viernheim

Frühlingsmarkt Kunsthandwerk und Nahrungsmittel im Vogelpark / Unterstützung für Trägerverein

Kälte belastet Besucherbilanz

Archivartikel

Viernheim.Die Märkte im Viernheimer Vogelpark haben mittlerweile Tradition. Zweimal im Jahr wird der Park in einen kunterbunten Basar verwandelt und lockt so stets zahlreiche Besucher an. Dabei wird die beliebte Freizeiteinrichtung im Norden der Stadt auch immer wieder zum Ausflugsziel Nummer eins. Am vergangenen Wochenende bot allerdings nur der Sonntag einladende Bedingungen, nachdem tags zuvor winterliche Temperaturen viele Gäste eher abschreckten.

Vogelpark-Chef Dirk Faltermann war deshalb nicht ganz zufrieden mit dem Betrieb, konnte aber zumindest am Sonntag zeitweise mit der Sonne um die Wette strahlen. „Petrus hat es diesmal noch ganz gut gemeint. Das Wetter ist bei so einem Markt nämlich das A und O. Solange es trocken ist gehen die Leute einfach aus dem Haus, aber es hat den ganzen Samstag über geregnet und es war extrem kalt. Da war hier natürlich nichts los“, erklärt Faltermann, der sich an beiden Tagen wieder auf mehr als 30 Helfer verlassen konnte.

Zahlreiche Anbieter aus der Metropolregion hatten auch diesmal wieder den Park in einen weitläufigen Markt verwandelt. Angeboten wurde Kunsthandwerkliches aber auch alles, was der Bauernhof hergibt. Kulinarisches Zentrum war einmal mehr der vom Verein Vogelpark Viernheim betriebene Biergarten, wo speziell am Sonntag um die Mittagszeit freie Sitzplätze eine Seltenheit hatten. Auf dem kleinen Platz zwischen Schlemmernest und Futterküche fanden deftige Speisen und Getränke reißenden Absatz. Dort stillten am Samstag auch die Teilnehmer eines Pétanque-Turniers aus der benachbarten Feierabendhalle Hunger und Durst und unterstützten damit ebenfalls den Verein Vogelpark.

Am Sonntag herrschte dann endlich Hochbetrieb. „Die Schnitzel waren schon um halb eins ausverkauft“, vermeldete die Küchencrew. Mit Bratwürsten und dem speziellen Vogelpark-Burger, das ist gebackener Saumagen mit Zwiebeln auf Brötchen, lagen aber noch genügend kulinarische Alternativen auf dem Grill.

Davor oder danach vertraten sich die Besucher, darunter einmal mehr viele Familien mit kleinen Kindern, im weitläufigen Gelände des Vogelparks die Beine, bestaunten in den Volieren die bunt gefiederten Vögel aus aller Welt und nahmen dabei die zahlreichen Angebote der Standbetreiber unter die Lupe. Es gab frisches Obst und Gemüse, Odenwälder Wurst, frische Eier, Käse, Milch außergewöhnliche Fleisch- und Wurstwaren, Wildspezialitäten, Honig, Met und Marmelade oder kräftig gebackenes Brot. Groß war auch die Auswahl bei den Kunsthandwerkern. Schmuck, Strickwaren, Dekorationsartikel, Besen, Bürsten und große Schnitzereien fanden ihre Abnehmer. Das Familienbildungswerk bot in Kooperation mit dem Frauenbund Handtaschen und andere Lederwaren an. Auch der befreundete Frauenchor ist inzwischen bei solchen Anlässen im Vogelpark dabei und bot frisch gebrühten Kaffee und selbst gebackene Torten und Kuchen an.

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