Viernheim

Jugendförderung Stadtteilbüro Ost bietet Schülern ein abwechslungsreiches Programm

Kultur und Natur der Region erkundet

Archivartikel

Viernheim.Burgen und Schlösser, Ausblicke aus luftigen Höhen, Erforschen von Tier- und Pflanzenwelt – das Stadtteilbüro Ost bot Jugendlichen, die zum Großteil aus den beiden Intensivklassen der Alexander-von-Humboldt-Schule (AvH) kamen, in den vergangenen Tagen ein abwechslungsreiches Programm.

Für 21 Mädchen und Jungen zwischen zwölf und 16 Jahren gab es viel zu entdecken. Die Ziele des einwöchigen Programms hatten die Schüler im Vorfeld selbst ausgewählt, natürlich unter Berücksichtigung der Corona-Bestimmungen. Unterstützt wurden sie von zwei Lehrerinnen, der Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr, Ewelina Borkowska, und zwei Mitarbeitern im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Im Technoseum in Speyer waren für die Jugendlichen vor allem die ausgestellten Autos und Flugzeuge interessant. Dort hatten die Möglichkeit, auf der Tragfläche eines Jumbos zu stehen oder im größten Transportflugzeug der Welt im Laderaum Fußball zu spielen. Die Besichtigung des Speyerer Doms und der dortigen Altstadt standen ebenso auf dem Programm wie eine Schifffahrt auf dem Neckar von Heidelberg nach Neckargemünd. Auf einer 20 Kilometer langen Wanderung von Dilsberg über die Schleuse nach Neckarsteinach brachten die vielen Burgruinen und Schlösser die jungen Ausflügler zum Staunen. Der Tag klang schließlich mit einem gemeinsamen Essen in der Heidelberger Altstadt aus.

Erste Klettererfahrungen

Bei einem weiteren Ausflug zum Boulderhaus in Mannheim konnten die Jugendlichen unter Anleitung erste Klettererfahrungen sammeln. Der 212 Meter hohe Fernmeldeturm bot hingegen besondere Ausblicke auf Mannheim und die Umgebung. Im Luisenpark ließ sich die Gruppe von imposanten Bäumen und Tieren inspirieren. Einige Schüler nahmen Ideen und Anregungen für ihr Waldgartenkonzept im Rahmen des Schulgartenprojektes der AvH mit. Am Nachmittag vergnügte sich die Gruppe abschließend bei der Mannheimer Herbstmesse auf dem Neuen Messplatz. Ein Ausflug zu den Dinosauriern im Senckenberg Museum in Frankfurt war für die Jugendlichen besonders faszinierend.

Nach den spannenden Tagen und den vielen neuen Eindrücken zog die Gruppe ein durchweg positives Resümee: Solch spannende und schöne Ferien hatten die jugendlichen Teilnehmer nach eigenen Angaben noch nicht erlebt. Die Organisatoren freuten sich zudem über die Fortschritte der Schüler beim Erlernen der deutschen Sprache.

„Allen tat die Woche gut: Ausflüge planen, miteinander Spaß haben, sein Deutsch verbessern, sich besser kennenlernen. Das alles hilft, in der neuen Heimat anzukommen“, berichtete Lars Prechtl, Mitarbeiter der Jugendförderung im Stadtteilbüro Ost. „Denn gemeinsame Aktivitäten sind ein wichtiger Türöffner für Integration.“

Um alle daheimgebliebenen Jugendlichen an ihren Erlebnissen teilhaben zu lassen, präsentierten die Teilnehmer jeden Tag eine kurze Geschichte auf dem Instagram-Account der Jugendförderung. Auch in den kommenden Ferien wollen die Stadtteilbüros wieder spannende Aktionen, Fahrten und Freizeiten für und mit Viernheimer Jugendlichen organisieren. red

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