Viernheim

Spende Apostelspielschar präsentiert Operette „Frau Luna“ / 2500 Euro von der Sparkassenstiftung

Laiendarsteller freuen sich über Zuschuss

viernheim.An Pfingsten geht auf der Freilichtbühne im Pfarrgarten hinter der Apostelkirche der Mond gleich dreimal auf. Die Apostelspielschar präsentiert gemeinsam mit den Starkenburg-Philharmonikern über die Feiertage wieder eine Operette. In diesem Jahr hat sich das Ensemble Paul Linckes Stück „Frau Luna“ ausgesucht.

Die Vorbereitungen laufen bereits. Dazu zählt die Besetzung der Rollen ebenso wie die Proben der Sänger. Das Bühnenbild muss entworfen und Kostüme genäht werden. Regisseurin Birgit Käser freut sich: „Es handelt sich diesmal um ein lustiges Stück, das sowohl den Beteiligten als auch den Zuschauern sicher viel Spaß machen wird.“ Die musikalische Leitung hat Günther Stegmüller. Mit im Boot ist die Stiftung der Sparkasse Starkenburg, die die Apostelspielschar bei der aufwendigen Produktion finanziell unterstützt: Es wurden 2500 Euro überreicht. Damit ist die Spendensumme der vergangenen Jahre auf insgesamt gut 45 000 Euro angestiegen. Weitere Unterstützung leisten die Stadtwerke Viernheim.

Jürgen Gutperle vom Förderverein St. Aposteln hatte die druckfrischen Plakate mitgebracht, die demnächst an markanten Stellen der Stadt zu sehen sein werden. „Karten gibt es ab kommendem Montag im Weltladen für 23 und 19 Euro, je nach Kategorie. Der Erlös fließt in die Renovierung der Apostelkirche, die ja eine ewige Baustelle ist.“ Bei Regenwetter steht die Aula der Albertus-Magnus-Schule als Alternative bereit. Bei „Frau Luna“ handelt es sich um eine burlesk-fantastische Operette. Fritz Steppke ist Mechaniker in Berlin und hat ein Mondgefährt gebaut. Er startet mit seinen Freunden, dem Schneider Lämmermeier und Herrn Pannecke, vom Balkon seiner Mansardenwohnung. In letzter Sekunde schwingt sich seine Vermieterin, die Witwe Pusebach, noch an Bord – Steppkes Verlobte Marie muss traurig zurückbleiben.

Auf dem Erdtrabanten herrscht Frau Luna. Dort wird viel gefeiert und es scheint ein ewiges Vergnügen zu geben. Am Ende steht die Erkenntnis, dass es auf dem Mond auch nicht anders zugeht als in Berlin. Deshalb geht es dann wieder zurück zur Erde. Bekannteste Lieder sind „Das ist die Berliner Luft“ und „Schenk’ mir doch ein kleines bisschen Liebe“. JR

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