Viernheim

Landtagswahl Tour de Konjunktur mit dem Abgeordneten Alexander Bauer durch das Viernheimer Stadtgebiet

„Löffel raus, wenn’s Pudding regnet“

Archivartikel

Viernheim.Bei seiner Tour de Konjunktur durch den Wahlkreis schaut sich der Landtagsabgeordnete Alexander Bauer an, was mit Landesgeldern finanziert wurde. Der Direktkandidat der Bergsträßer CDU für die Landtagswahl am 28. Oktober macht in dieser Woche in Viernheim Station. Sein erster Blick geht in die Innenstadt. Durch das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Aktive Kernbereiche“ ist in den vergangenen Jahren die Fußgängerzone aufwendig saniert worden.

„Das ist auch nur möglich, weil Viernheim sich selbst entschuldet hat“, lobt Bauer die Bemühungen der Kommune um einen ausgeglichenen Haushalt. Neuverschuldungen zu vermeiden sei auch ein Kernthema der CDU-Landespolitik. „Und so etwas wird eben auch belohnt“, verweist er auf die Zuwendung, die die Hessen-Kasse in Aussicht gestellt hat. Die Fördergelder in Höhe von 7,5 Millionen sollen für die Rathaussanierung verwendet werden. „Ohne den Zuschuss würde man noch ewig über das Jahrhundertprojekt diskutieren“, ist sich Bauer sicher. Bei den Fragen zur Umsetzung der Sanierung, für die Landesregierung und Landesverwaltung zuständig, will er helfen: „Da braucht es einen in Wiesbaden, der die Türen für die Viernheimer öffnet.“ Zusammen mit dem Stadtverordnetenvorsteher Norbert Schübeler, CDU-Fraktionschef Bastian Kempf und Magistratsmitglied Hedy Fraas fährt der Landtagsabgeordnete weiter in den Tivolipark – denn Viernheim kann dank der Fördermittel aus dem Programm „Stadtumbau in Hessen“ auch die Weststadt neu- und umgestalten. „Da ist die Stadt direkt in das nächste Förderprogramm des Landes gekommen“, freut sich Bauer und betont: „Die meisten Städte im Kreis stecken in einem Landesförderprogramm.“ Der Abgeordnete sieht das zu einem Teil auch als seinen Verdienst an: „Man muss den Löffel raushalten, wenn es Pudding regnet“, scheut er nicht den Vergleich mit seinen Mitbewerbern um das Landtagsmandat. Neben den baulichen Veränderungen in der Stadt ist dem CDU-Mann auch die Sicherheit und Ordnung und das Sicherheitsempfinden der Bürger wichtig. „Das subjektive Sicherheitsempfinden deckt sich nicht mit den statistischen Zahlen“, weiß Bauer. Landespolizei, Verantwortliche der Kommunen und Bürger hätten deshalb die Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel) auf den Weg gebracht.

„Polizei ins Boot holen“

Dabei werden für jede Stadt Probleme erfragt, Ursachen erforscht und Maßnahmen diskutiert. „Die Polizei kann bei kommunalpolitischen Entscheidungen ins Boot geholt werden – wenn es darum geht, einen Bebauungsplan aufzustellen und Sicherheitsaspekte wie vergitterte Kellerfenster darin aufzunehmen“, nennt der christdemokratische Abgeordnete ein praktisches Beispiel. Alexander Bauer wirbt am Ende der Tour de Konjunktur um eine Wiederwahl am 28. Oktober: „Ich weiß, was ich für Viernheim in Wiesbaden leisten kann. Ich will und kann diese Aufgabe weiterführen.“ su

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