Viernheim

Versammlung „Chaiselongue – Kunst und Soziales“ fester Bestandteil des Kulturlebens in Viernheim

Magier und Kabarett im Programm

Viernheim.Nach ersten Anfängen im Jahr 2012 ist „Chaiselongue – Kunst und Soziales“ seit dem Jahr 2016 ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein, der Veranstaltungen unterschiedlicher Kunstrichtungen (Musik, Literatur, Kleinkunst, Kabarett, Schauspiel, bildende Kunst) an wechselnden Orten durchführt. Der Verein „chaiselongue“ hat sich zum Ziel gesetzt, ein abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Programm – bei dem auch junge und oder unbekannte Künstler Auftrittsmöglichkeiten erhalten sollen – anzubieten.

Sein Selbstverständnis charakterisiert „Chaiselongue“ – mehr als ein Sofa, so sein Motto – auf seiner Homepage damit, dass Kunst und Kultur zu Bildung und aktiver Teilnahme am Gemeinwesen befähigen. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung nahmen die Mitglieder den Rechenschaftsbericht des Vorstandes sowie den Finanzbericht des Kassenwarts entgegen. Zudem erhielten sie einen Ausblick auf das im Jahr 2019 geplante Programm.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Helmut Neumann verlas Elke Frank-Neumann den eindrucksvollen Bericht über die zahlreichen Aktivitäten des noch jungen Vereins im Jahr 2017. Von klassischer Kammermusik des Streichquartetts „Converse“ über die Kabarettistin „Rosemie“ und den Chanson-Abend mit Liedern und Gedichten der belgischen Chanson-Ikone Jacques Brel ging es über die „Weiße Nacht“ im Garten des Johannes Schrey-Hauses, in der sich Musik, kulinarische Genüsse, sowie Geselligkeit auf stilvolle Weise miteinander verbanden. Die Viernheimer Gitarrentage mit vier Konzerten und einer Gitarrenausstellung bildeten den Höhepunkt des Jahresprogramms. Dessen Abschluss war die Jazz-Matinee „Tribute to Chet Baker“ des Steffen Mathes Quartetts.

Nach dem Bericht des Kassenwarts Wolfgang Klee zur guten Finanzlage des Vereins, die maßgeblich durch Zuschüsse der Stadt Viernheim und einige größere Sponsoren bedingt war, erhielt der Vorstand die einstimmige Entlastung durch die Mitgliederversammlung.

Für 2019 hat der Vorstand wieder ein sehr attraktives Programm in Arbeit. Neben der „Weißen Nacht“ und den „7. Viernheimer Gitarrentagen“ sind fünf weitere Veranstaltungen geplant. Dies sind der Auftritt des Kabarett Duos „Ulan & Bator“ im Februar sowie das Konzert des Pulsar Trios mit dem Sitar Spieler Matyas Wolter im März. Für besondere Spannung und Verblüffung sorgt im Mai der Mentalmagier Christian Fontagnier. Im Juni wird Marcus Jeroch mit seinen Wortspielen und Geschichten in seinem Programm „Schöner Denken“ seinen Auftritt haben. Bis schließlich im November das trocken-komische Rentnerduo „Strohmann & Kautz“ auftritt. In seinem Programm „Milchmädchenrechnung“ rauschen die Rollatoren zwischen Grauen und Gelächter, Sehnsucht und Gebrechen hindurch in ein vermeintlich letztes Abenteuer. Die Cartoon-Ausstellung von Peter Gaymann beschließt das Jahresprogramm.

Dank an die Sponsoren

Auch 2019 wird „Chaiselongue“ sein soziales Engagement beibehalten: Geplant ist, drei Vereine zu unterstützen, die sich im sozialen Bereich engagieren. Als Neuerungen sollen vergünstigte Eintrittskarten an Rentner und Menschen mit Behinderung ausgegeben werden. Ein eigenes schulpädagogisches Programm (Gitarrenkonzert mit Julia Nägele an der Friedrich-Fröbel-Schule) soll außerdem starten.

Zum Abschluss dankte Helmut Neumann den Hauptsponsoren (Sparkasse Starkenburg, Volksbank und Stadt Viernheim) und den Kooperationspartnern (Katholisches Sozialzentrum, Kunsthaus, Amici d’Italia sowie Demenz-Netzwerk) für ihre Unterstützung. Erfreulich findet Neumann das wachsende Interesse der Viernheimer an den Veranstaltungen von „Chaiselongue“: „Unsere Zuschauerzahlen steigen; unsere Veranstaltungen werden immer besser angenommen.“

Info: Infos im Internet unter chaiselongue-viernheim.de

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