Viernheim

Triathlon Bundesliga-Damen erreichen neunten Platz

Mannschaftsleistung kann sich sehen lassen

Archivartikel

Viernheim.. Die Damen-Mannschaft des TSV Amicitia hat in der Triathlon-Bundesliga den erhofften Top-Ten-Platz erreicht. Beim zweiten Saisonwettkampf in Düsseldorf belegte das Team den neunten Rang und verbesserte sich auf Platz zehn in der Gesamtwertung.

Beim Rennen in Düsseldorf lieferten Franziska Schildhauer, Ursula Trützschler, Kathrin Halter und Nina Heidemann eine sehr gute Mannschaftsleistung ab. „Wären wir nicht so kompakt gewesen, hätten wir keine so guten Platzierungen erzielt“, erklärte Peter Grüber, der die Damenmannschaft beim zweiten Wettkampf coachte und betreute. „Wenn eine Starterin eine kurze Schwächephase hatte, waren die anderen zur Stelle und unterstützten die Teamkameradin.“

Die vier Starterinnen positionierten sich für den Schwimmstart ganz außen, um mehr Platz im Wasser zu haben. Für Franziska Schildhauer zahlte sich die Taktik am ehesten aus, sie stieg als 19. Frau aus dem Hafenbecken. Ursula Trützschler kam wenige Sekunden später an und fuhr mit Franziska Schildhauer in der dritten Radgruppe. Diese Gruppe versuchte, die Führenden einzuholen, schaffte es aber nicht, aufzuschließen.

Das gelang aber der vierten Gruppe. Angeführt von Nina Heidemann mit einer herausragenden Leistung auf dem Rad schlossen die Verfolgerinnen auf. Die vier TSV-Amicitia-Damen kamen zeitgleich in die zweite Wechselzone. Auf dem technisch anspruchsvollen Radkurs mit vielen Antritten hatten alle Triathletinnen mit dem starken Wind zu kämpfen, der einiges an Kraft kostete. Franziska Schildhauer musste dem Tribut zollen und verlor auf der Laufstrecke einige Platzierungen.

Zwei Runden im Medienhafen

Die anderen drei Starterinnen des TSV Amicitia hielten ihre Positionen weitgehend auf den zwei Runden rund um den Medienhafen. Ursula Trützschler schaffte die Strecke als Schnellste und kam nach 1:05:33 Stunden auf Platz 24 als erste Viernheimerin ins Ziel. Kathrin Halter und Nina Heidemann folgten mit jeweils einer halben Minute Abstand auf den Plätzen 30 und 39. Franziska Schildhauer finishte auf Rang 45. In der Addition bedeuteten diese Platzierungen den neunten Platz in der Tageswertung. su

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