Viernheim

Karate Viernheimer Nachwuchs mit starken Leistungen in Calw und Darmstadt

Medaillenregen dank großer Motivation

Viernheim.Das intensive Training in den vergangenen Wochen hat sich am Ende ausgezahlt. Der Nachwuchs des 1. Viernheimer Karate Dojo war bei mehreren Wettbewerben am Start und konnte mit starken Leistungen aufwarten. Die motivierten Auftritte in Calw und Darmstadt wurden entsprechend mit einem Medaillenregen belohnt.

Traditionell sind die Viernheimer Karateka in jedem Herbst beim Hermann-Hesse-Cup in Calw, der zum 15. Mal ausgerichtet wurde, am Start. In der baden-württembergischen Kreisstadt haben Kinder und Jugendliche beim Sichtungsturnier des DJKB-Verbandes die Möglichkeit, ihre im Laufe des Jahres erworbenen Fähigkeiten im Wettkampf unter Beweis zu stellen und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Viernheimer Sportler mit den Trainerinnen Elke Gall und Eblina Kelmendi sind genau deshalb angereist und voll motiviert angetreten. Gekämpft wurde in den Disziplinen „Kata“, „Kumite“ und „Kata-Team“, aufgeteilt in die verschiedenen Alters- und Gürtelklassen. Am Ende des Tages wurden die Leistungen in reichlich Edelmetall umgewandelt.

Zoe Reiser holte sich bei der Kata Mädchen (fünfter Kyu, acht bis elf Jahre) den ersten Platz, Sophie Seitz wurde Dritte. Beim Kumite der Mädchen wurde Sophie Seitz sogar Zweite. Einen zweiten Platz in der Kata und Rang drei im Kumite konnte Jan Gärtner (fünfter Kyu, acht bis elf Jahre) feiern. Marie Seitz (fünfter Kyu bis vierter Kyu, zwölf bis 14 Jahre) stand auch zweimal auf dem Siegertreppchen, siegte im Kumite und wurde in der Kata Dritte.

Gold holte Maxim Häussler im Kumite Männer (ab dritten Kyu, 15 bis 17 Jahre). Dabei verwies er seinen Clubkameraden Philipp Huppert auf Platz zwei. In den Teams wurden ebenfalls Medaillen gesammelt. Das Kata-Team mit Sophie Seitz, Jan Gärtner und Finn Sprenger holte sich Bronze. Für das Kata-Team mit Zoe Reiser, Marie und Sophie Seitz gab es sogar Silber.

Shobu-Ippon Cup in Darmstadt

Auch beim Shobu-Ippon Cup in Darmstadt kämpften sich die Viernheimer Talente auf das Siegertreppchen. Dieses Turnier wartete mit einer Besonderheit auf, denn alle Teilnehmer mussten in Kata (Form) und Kumite (Kampf) nacheinander gegen den gleichen Gegner antreten. Die Punkte aus beiden Disziplinen werden addiert, der Sieger kommt weiter. Die Athleten müssen also beide Formen gleich stark trainieren, was unter der Leitung von Elke Gall und Martina Sorge bestens gelungen ist.

Das Teilnehmerfeld war mit 180 Startern in den verschiedenen Altersklassen gut besetzt. Als Erstes waren die Kleinen ab Gelb-Gurt von neun bis elf Jahren an der Reihe. Lars Knapp feierte seine Turnierpremiere und war sehr aufgeregt. In der zweiten Runde kam dann das Aus. Nele Weidner hatte schon mehr Erfahrung. Sie kämpfte sich durch das große Teilnehmerfeld und unterlag erst im Finale knapp. Die drei Viernheimer Jungs schafften es in der Klasse neun bis elf Jahre (Violett-Gurt) bis ins Finale. Koby Wilke holte sich den Sieg, gefolgt von Jan Gärtner und Finn Sprenger. Anschließend setzte das Trio einen drauf und belegte auch als Kata-Team den ersten Platz.

Bei den Mädchen nahm Kimberly Fuß zum ersten Mal an einem Turnier teil, schied aber schon in Runde zwei gegen die spätere Erstplatzierte aus. In der Altersklasse neun bis elf Jahre (ab Violett-Gurt) lief es besser. Im Finale siegte Zoe Reiser, und Sophie Seitz wurde Dritte. Marie Seitz konnte sich in der Gruppe zwölf bis 13 Jahre ab Violett-Gurt den Turniersieg sichern. Die beiden Viernheimer Braungurte Maxim Häussler und Philipp Huppert (16 bis 17 Jahre) standen sich im Halbfinale gegenüber. Am Ende holte sich Maxim Häussler Gold, Philipp Huppert wurde Vierter.

Bei Interesse am Karatesport sind Neueinsteiger aller Altersgruppen sowie Wiedereinsteiger willkommen. Die Zeiten der Altersgruppen für ein Probetraining beim 1. Viernheimer Karate Dojo können der Homepage www.karate-viernheim.de entnommen werden. JR

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