Viernheim

Konzert Im Eventhouse Pigeon geht es rockig in die Feiertage / Zeitlose Song-Klassiker

Megan Hill führt einmal quer durch die Musikgeschichte

Archivartikel

Viernheim.Stille Nacht, heilige Nacht, davon waren die Besucher von Meg’s-Thursday-Night-Music-Club im Eventhouse Pigeon meilenweit entfernt. Nur als am Ende das Stück „Christmas“ von Mariah Carey ertönte, wurde es etwas besinnlicher in der gut besuchten Halle des ehemaligen Taubenheims.

Zuvor hatten die jungen Musiker am Donnerstagabend ihre Zuhörer mit eindrucksvollem Rock und Pop in die Feiertage verabschiedet. Frontfrau Megan Hill präsentierte sich dabei zusammen mit ihren Gesangskollegen und der Band einmal mehr in Bestform. Den Auftakt machten, wie es bei den Konzerten Tradition ist, die Instrumentalisten.

Es folgt Hit auf Hit

Timo Zell am Bass, Emanuel Klapp hinter dem Keyboard, Schlagzeuger Roman Fischer und Gitarrist Eugen Leonhardt spielten sich innerhalb weniger Minuten warm und machten das Publikum gleich mit der Lautstärke bekannt. Außerdem hatte die Viernheimer Sängerin mit Katrin Kistenmacher und Fabian Müller zwei außergewöhnliche Stimmen eingeladen. Spontaner Beifall war immer wieder der verdiente Lohn.

Bei der Auswahl der Songs hatten die Künstler ganz tief in die Kiste der Musikgeschichte gegriffen. „Wir sind eigentlich viel zu jung für diese Lieder“, gestand Megan Hill schon bei der Begrüßung. Dafür war der Auftritt dann aber doch recht ansprechend, und so mancher Hit bekam einen leicht veränderten Anstrich. Den Auftakt machte mit „Sledgehammer“ ein Evergreen von Peter Gabriel. Danach folgten weitere Klassiker wie „Cold As Ice“ und „Jukebox Hero“ der britisch-amerikanischen Rockband Foreigner, „Rebel, Rebel“ des legendären David Bowie, „Waterfalls“ der Gruppe TLC, „Black Velvet“ von Alannah Myles, „Wish U Were Here“ von Pink Floyd, „The Show Must Go On“ von Freddy Mercury und Queen sowie „Sweet Child Of Mine“ von Guns n’ Roses. Megan Hill, die seit über einem Jahr im englischen Brighton Musik studiert, ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, im Duett zusammen mit ihrem Vater Tobi zu singen. Daran wird sich auch im kommenden Jahr nichts ändern, denn dann heißt es mit Sicherheit wieder: „Die Show muss weiter gehen.“

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