Viernheim

Handball Förderverein stellt Erste Herren-Mannschaft des TSV Amicitia vor / Christian Müller übernimmt Trainer-Posten

„Müssen 100 Prozent bringen“

Viernheim.„Das Umfeld beim TSV Amicitia Viernheim ist absolut drittliga-tauglich.“ Christian Müller geizt nicht mit Komplimenten für seinen neuen Verein. Als Trainer will er dafür sorgen, dass sich die erste Herrenmannschaft mit positiven Ergebnissen ins gute Gesamtbild einfügt.

Bei der offiziellen Mannschaftspräsentation, die der Handball-Förderverein ausgerichtet hatte, wurde nicht nur der neue Cheftrainer vorgestellt, sondern auch das Team und besonders die Neuzugänge in den Blick genommen. Aus dem bisherigen Kader sind die Torhüter Patrick Koch und Dennis Hoffmann, Holger Hubert, Jan Willner, Marcel König, Philipp Oswald, Leon Schaal, Ronny Unger und Pal Megyeri bei den Viernheimer Handballern geblieben. Dazu kommen sechs Neuzugänge.

„Man lernt viel mehr im Training“, hat Torhüter Christian Best, der von den Herren 2 in den Badenliga-Kader aufrückt, erfahren. Justus Mehl (HG Oftersheim/Schwetzingen) und Robin Unger (TVG Großsachsen) ziehen einen Vergleich zur Dritten Liga. „Der Trainingsaufwand ist ähnlich, aber die Spieltermine am Wochenende sind entspannter.“ Beide loben, wie auch der Trainer, die Organisation des Vereins.

Operation gut verlaufen

Die Fans stehen voll hinter der Mannschaft“, ist Florian Rech begeistert. Rech kommt vom HSV Hockenheim zum TSV Amicitia, wie auch Rouven Müller. Der findet sich im neuen Team auf der Kreisläufer-Position statt im Rückraum wieder. „Da hab ich aber auch in der Jugend schon gespielt“, nimmt er die Veränderung gelassen. Björn van Marwick war zuletzt wegen einer Kreuzband-Verletzung außer Gefecht. „Die Operation und die Heilung sind optimal verlaufen“, meldet der ehemalige Akteur der SG Heddesheim, dass er wieder voll einsatzfähig ist. Ein weiterer Neuzugang wäre Tom Stiepani gewesen, den es aber kurzfristig berufsbedingt nach München zog.

Trainer Christian Müller war zuletzt bei der SG Nußloch, wo die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr endete. „Ich war eigentlich leer im Kopf“, erinnert sich Müller, wie dann die Anfrage aus Viernheim für die neue Saison kam. „Diese Pause hat mir gutgetan“, geht der Coach ambitioniert an die neue Aufgabe, bei der er vom langjährigen Co-Trainer Mirco Ritter unterstützt wird. Dabei unterscheidet sich die Arbeit im Badenliga-Team von der mit einem Drittligisten. „Hier sind es Hobbyhandballer statt Vertragsspieler, statt ,fertiger‘ Spieler sind hier Sportler, mit denen man individuell arbeitet“, nennt Müller ein Beispiel.

Mit den bisherigen Ergebnissen ist der Trainer eigentlich zufrieden. „Wenn jeder zu hundert Prozent seine Aufgabe erfüllt, können wir sehr erfolgreichen Handball spielen.“ Sollte das nicht klappen, „haben wir ein Problem“. Diese Unstimmigkeiten will die erste Mannschaft bis zum Saisonstart beheben. Am Samstag, 14. September, beginnt das Spiel gegen die TSG Plankstadt um 19.30 Uhr in der Rudolf-Harbig-Halle. Das erste Auswärtsspiel führt die Viernheimer am Sonntag, 22. September, zur HSG St. Leon-Rot.

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