Viernheim

Kultur Jeannette Pitkevica und Klaus-Dieter Stöppel werben für elfte Konzertreihe / Start am 15. Oktober zur Klavierbegleitung

Musiker mit unterschiedlichen Sprachen

Viernheim.Die Freunde der klassischen Musik freuen sich bestimmt schon: Die elfte Konzertreihe, die die bekannte Violinistin Jeannette Pitkevica mit der Stadt Viernheim organisiert, beginnt Mitte Oktober. Pitkevica und Klaus-Dieter Stöppel als Leiter des Kulturamtes stellten das Programm gemeinsam in der Kulturscheune vor, in der drei der vier Konzerte auch stattfinden. Dieser Raum habe eine wunderschöne Atmosphäre und eine hervorragende Akustik, findet Pitkevica.

"Wendezeit" als Auftaktmotto

Das Weihnachtskonzert am 26. Dezember wird um 17 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche gespielt - auch das hat schon Tradition, hierfür danken Pitkevica und Stöppel dem Bezirkskantor Martin Stein. An diesem Abend wird die musikalische Form der "Chaconne" im Mittelpunkt stehen: in der Vertonung durch Johann-Sebastian Bach und anderen Komponisten mit Pitkevica als Solistin. Für die Kulturscheunen-Konzerte hat sie sich Musikerfreunde an die Seite geholt. Der Auftakt ist das Konzert mit dem Titel "Wendezeit" am 15. Oktober, wo Gulnora Alimova sie am Klavier begleitet mit Werken von Richard Strauss, Cesar Franck und weiteren Komponisten aus einer Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. "Franck und Strauss haben im selben Jahr ganz unterschiedliche Werke komponiert", erzählt Pitkevica, "ganz unterschiedliche musikalische Sprachen entwickelt."

"Tanz und Gesang" ist der Titel des Konzerts am 4. März, bei dem Pitkevica - begleitet von Maximilian Mangold an der Gitarre - Lieder von Schubert präsentiert. Gesungen wird nicht, beschwingt soll die Musikrichtung aber sein. Pitkevica ist sehr froh, dass Mangold wieder zugesagt hat. "Violine und Gitarre ist nicht so oft gemeinsam zu erleben", betont Stöppel.

"Souvenir de Florence" (also "Erinnerungen an Florenz") hat die Künstlerin das Abschlusskonzert dieser Reihe am 10. Juni getauft. In einer Sextett-Formation werden Streicher spielen - unter anderem das Opus 70 in d-Moll von Tschaikowski und anderen Komponisten.

Pitkevica dankt der Stadt für die fortwährende Unterstützung für ihre Reihe. Die konkrete Ausgestaltung des Programms erfolge immer mit den Musikerkollegen gemeinsam, die an ihren Auftritten genauso viel Freude haben sollen wie das Publikum. Und die Zuhörer haben die Auswahl der Werke immer goutiert.

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