Viernheim

Fußball TSV Amicitia sieht sich gut gerüstet für Spiel morgen gegen TSG Lützelsachsen

Nachbarschaftsderby bietet viel Zündstoff

Viernheim.Diesen Sonntag wird in der Fußball-Kreisliga Mannheim die Saison nach fast dreimonatiger Winterpause fortgesetzt. Am 17. Spieltag trifft dabei der TSV Amicitia Viernheim auf den aktuellen Tabellenzweiten TSG Lützelsachsen (15 Uhr) und würde sich gerne für die deutliche 2:5-Hinspielniederlage revanchieren. Dabei haben die jungen Blau-Grünen ordentlich Lehrgeld bezahlt.

In erster Linie geht es aber um die drei Punkte, die beide Teams dringend benötigen. Die Bergsträßer schielen nämlich noch auf die Vizemeisterschaft und die Teilnahme an der Relegation zur Landesliga Rhein-Neckar. Die Südhessen müssen derzeit den Blick durchaus noch nach unten richten, denn die Abstiegszone ist nur sechs Zähler entfernt. Wie auch immer, das Nachbarschaftsderby birgt auch diesmal wieder jede Menge Zündstoff.

Lützelsachsen unter Druck

Lützelsachsen liegt derzeit mit 32 Punkten auf Rang zwei, allerdings auch acht Zähler hinter Spitzenreiter FK Srbija Mannheim. Der Vorsprung auf den Dritten Rot-Weiß Rheinau beträgt lediglich zwei Punkte. Das Team von Trainer Rick Hutter darf sich im Waldstadion also keinen Ausrutscher erlauben. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende war allerdings nicht erfolgreich, der Test gegen den FC Dossenheim ging mit 1:2 verloren.

Die Blau-Grünen scheinen für die Fortsetzung der Punkterunde dagegen bestens gerüstet zu sein. Nach den Niederlagen in den Testspielen gegen die höherklassigen Teams des ASC Neuenheim (0:5) und der SG Heidelberg-Kirchheim (1:2) gab es im letzten Freundschaftsspiel bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Waldmichelbach einen deutlichen 5:2-Auswärtssieg.

Mit 22 Punkten liegt das Team von Trainer Uwe Beck derzeit auf Rang zehn. Die Platzierung ist allerdings trügerisch, denn es sind nur sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone. Die Heimbilanz der Südhessen fällt mit drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen eher bescheiden aus. Daran gilt es zu arbeiten.

Personell gibt es weiterhin einige Ausfälle zu verkraften, auch die Langzeitverletzten sind noch nicht so weit, um ins Geschehen eingreifen zu können. Nicht mehr dabei ist Routinier Daniel Limonciello. Der Angreifer war zuletzt mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden. „Ich trainiere nicht, um dann sonntags auf der Bank zu sitzen, während andere ohne Training spielen“, so die Begründung des Stürmers.

Seine Heimpremiere als Co-Trainer feiert dagegen Marc Willems, der in der Winterpause zum TSV Amicitia gestoßen ist und auch schon mehrere Übungseinheiten eigenständig geleitet hat. JR

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