Viernheim

Handball Demografischer Wandel macht vorm TSV Amicitia Viernheim nicht Halt / Schwierige Trainersuche

Nachwuchs hat zu wenig Spieler

VIERNHEIM.Kinder für Sport und Bewegung zu begeistern und dabei als Verein auch ein soziales Umfeld zu bieten - das haben sich auch die Handballer des TSV Amicitia auf die Fahnen geschrieben.

Als Jugendleiter haben Oliver Föhr und Daniel Wetzel die Verantwortung für den Nachwuchsbereich und berichteten am Rande der offiziellen Mannschaftspräsentationen von der aktuellen Situation. Der demografische Wandel macht auch vor den Handballern nicht Halt; es können nicht mehr alle Altersklassen im weiblichen und männlichen Bereich gemeldet werden. Es sind schlichtweg zu wenig Spieler. Bei den Jungs sieht es dabei noch ganz gut aus, lediglich die männliche A-Jugend bleibt in der Saison 2017/18 unbesetzt. Die Teams der B- bis E-Jugend geht für den TSV Amicitia in den Spielbetrieb, der an diesem Wochenende beginnt.

Erheblich schwieriger war die Organisation der Mädchenmannschaften. "Wir sind neue Wege gegangen und haben mit dem HC Vogelstang eine Spielgemeinschaft für die jüngeren Jahrgänge gebildet", erzählt Oliver Föhr. Nur mit dieser Kooperation konnte der Spielbetrieb sichergestellt werden. Trainiert wird in Mannheim und in Viernheim. "Langfristig möchten wir aber natürlich wieder eigenständige Teams stellen", betont Föhr.

Camp vermittelt Grundlagen

Die weibliche A-Jugend ist von der Spielgemeinschaft ausgenommen und vertritt als reine Viernheimer Mädchenmannschaft den TSV Amicitia im Spielbetrieb.

Um mehr Mädchen für den Handballsport zu begeistern, wurden erste Maßnahmen ergriffen. "In unserem ersten Handball-Camp für Mädchen in den Osterferien wurden spielerisch die Grundlagen vermittelt", erinnert Daniel Wetzel, der auf eine Wiederholung hofft. Neben dem Spielermangel haben die Jugendleiter aber auch noch die Sorge um Übungsleiter.

"Es ist leider schwierig, Trainer zu finden und vor allem langfristig zu binden", nennt Wetzel die nächste "Baustelle". Für die beginnende Saison 2017/18 stehen die Trainerteams aber, so dass die Jugendmannschaften in eine hoffentlich erfolgreiche Runde starten. su

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