Viernheim

Schwimmen Hessische Jahrgangsmeisterschaften der Altersklasse U14 im Hallenbad / 340 Teilnehmer

Nachwuchssportler messen sich

Viernheim.So einen Andrang wie bei den hessischen Jahrgangsmeisterschaften der U14-Schwimmer am vergangenen Wochenende hat das Viernheimer Hallenbad schon lange nicht mehr erlebt. Am Samstag und am Sonntag waren gut 340 Nachwuchssportler aus 45 Vereinen in den südlichsten Zipfel des Bundeslandes gekommen, um ihre Schnellsten zu ermitteln. Während der beiden Tage war im Hallenbad jeder Quadratmeter von Aktiven, Trainern und Anhängern belegt, Babybereich und Beckenrand glichen einem Campingplatz.

„Wir hatten volles Haus und jede Menge zu tun. 25 Helfer des Vereins sorgten allerdings dafür, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist“, war der neu gewählte Vorsitzende des Schwimmvereins Viernheim, Heiko Krause, am Ende sichtlich zufrieden.

„Diese Meisterschaften waren eine Herkulesaufgabe für den gesamten Verein, aber auch eine tolle Erfahrung.“ Ein besonderes Dankeschön hatte Krause für die Stadtwerke parat, die das Hallenbad kostenlos zur Verfügung gestellt hatten, wodurch die Veranstaltung überhaupt erst möglich wurde.

25 ehrenamtliche Helfer

Während das sportliche Geschehen von zahlreichen Wettkampfrichtern des hessischen Schwimmverbandes überwacht wurde, musste der Schwimmverein Hallensprecher und Zeitnehmer stellen sowie die Siegerehrungen vorbereiten und durchführen. Außerdem waren die Gastgeber auch für den Verkauf von Speisen und Getränken sowie die Verpflegung der Offiziellen zuständig. Hierfür wurden das Treppenhaus des Hallenbads, der Gymnastikraum und die Umkleide der Sauna umfunktioniert. „Das war die größte Veranstaltung für unseren Verein seit der Gründung vor 40 Jahren und es hat auf Anhieb auch gleich ganz gut funktioniert“, lobte der Vereinsvorsitzende die ehrenamtlichen Helfer aus den eigenen Reihen.

Obwohl die Pausenhöfe der Innenstadtschulen extra für die Gäste der Schwimmmeisterschaft geöffnet waren, herrschte in der Tiefgarage des Hallenbads Parkplatznot. Gerade am Samstag war von den Autofahrern Geduld gefordert.

Zwei Geschosse höher ging es trotz aller Nervosität bei den jungen Sportlern deutlich gelassener zu. Allerdings war der Geräuschpegel rund um das Schwimmerbecken ziemlich hoch, denn die mitgereisten Anhänger feuerten ihre Starter lautstark an.

Zu sehen waren die olympischen Disziplinen Freistil, Brust, Rücken, Schmetterling und Lagen auf Strecken von 50 bis 200 Metern. Hier wurden sowohl Einzel- und Staffel- als auch Team- und Mixed-Wettbewerbe ausgetragen. Im Programm gab es aber auch ungewöhnliche Disziplinen wie Beinschwimmen. Die Arme müssen dabei auf einem Schwimmbrett ruhen.

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