Viernheim

Handball Badenligist TSV Amicitia Viernheim darf noch nicht testen / Hoffnung auf den Osada-Cup Anfang August

Neidischer Blick über die Landesgrenze

Archivartikel

Viernheim.So ganz allmählich kommt bei den Handballern des TSV Amicitia Viernheim wieder so etwas wie ein Trainingsrhythmus rein: Das Badenliga-Team von Trainer Christian Müller trainiert zwar schon seit einem Monat, „aber zu Beginn war das noch etwas verhalten. Wir haben viel an der Fitness gearbeitet und damit auch Verletzungsprophylaxe betrieben“, so der Coach.

Die Viernheimer absolvierten während der Corona-Pause zwar individuell ihre Laufeinheiten, „aber das ist dann doch etwas anderes, als ein geregelter Trainingsbetrieb“, erklärt Müller. Vor allem jetzt, wo die Einheiten in der Regel in der Halle stattfinden und es wieder ins Eins-gegen-Eins geht. „Inzwischen stehen wir schon wieder im Saft. Was jetzt natürlich noch fehlt, sind Testspiele“, schaut der Trainer des hessischen Badenliga-Vertreters etwas neidisch in die Nachbarschaft: Während die Corona-Verordnung für Hessen weiterhin nur Training in Zehnergruppen erlaubt, darf im Badischen bekanntlich schon mit bis zu 30 Sportlern in den Wettkampfbetrieb gegangen werden.

„Alles noch im Rahmen“

„Für uns ist das aber jetzt auch kein riesengroßes Thema. Die ausgefallen Spiele haben wir für Trainingseinheiten an den Wochenenden genutzt. Ich hoffe, dass es im August so weit sein wird, dass wir auch Testspiele machen dürfen. Dann wäre alles noch im Rahmen“, verspürt Coach Müller keinen allzugroßen Druck, auch wenn er zugibt: „So ein bisschen fehlt einem der Wettkampf schon.“

Für Juli hatte er ursprünglich erste Tests ausgemacht, die inzwischen aber in gegenseitigem Einvernehmen mit den Gegnern wieder abgesagt wurden. Der nächste Termin, der im Kalender steht, ist der 1. August. Dann soll der frühere Verein Müllers, der TSV Wieblingen, zu einem Freundschaftsspiel kommen. Eine Woche später ist dann der 23. Helmut-Osada-Cup, das traditionelle Vorbereitungsturnier der Viernheimer, terminiert. „Ich hoffe sehr, dass das Turnier stattfinden kann. Die Vereinsverantwortlichen arbeiten intensiv an der Durchführung, haben schon ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt“, weiß Müller, dass der Osada-Cup auchein wichtiger Baustein für die Finanzierung der Handballer darstellt.

Mit der bisherigen Trainingsbeteiligung ist der TSV-Amicitia-Trainer sehr zufrieden: „Die Jungs ziehen sehr gut mit“, lobt er. Dass der ein oder andere aktuell im Urlaub weilt, dass ist für Müller „ganz normal. Dass man in der Vorbereitung komplett trainieren kann, ist im Amateurbereich wie der Badenliga illusorisch. Und ich denke, da spreche ich auch für meine Trainerkollegen.“ Damit immer eine ordentliche Trainingsgruppe in der Halle steht, hat der Trainer Spieler aus der A-Jugend eingeladen, die ihre Sache auch sehr gut machen.

„Wenn wir im August wieder in den Testspielbetrieb starten können, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir zum Rundenstart im September auch genau da stehen, wo wir hinwollen“, ist Christian Müller überzeugt: „Noch sind wir trotz der vorhandenen Einschränkungen im Plan.“ me

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