Viernheim

Hauptversammlung Förderverein evangelische Kirchenmusik zieht Bilanz

Neue Mitglieder gesucht

Viernheim.Der Förderverein evangelische Kirchenmusik Viernheim hat seine im März wegen der Pandemie ausgefallene Mitgliederversammlung nun nachgeholt. Bei der Zusammenkunft in der Auferstehungskirche standen keine Neuwahlen auf der Tagesordnung. Allerdings wurde eine geringfügige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Außerdem präsentierte der Vorstand anstehende Projekte.

Erster Vorsitzender Simon Hinrichs blickte zunächst auf das vergangene Jahr zurück. „Mein Vorgänger Reinhart Baehr hat mir durch seine gute Vereinsführung mein erstes Jahr als Vorsitzender doch wesentlich erleichtert. Natürlich gab es auch jede Menge Hilfe und Unterstützung von anderen aktiven Mitgliedern. Das wird auch künftig nötig sein, denn wir haben doch noch einige Projekte zu bewältigen“, sagte Hinrichs. Ziel ist es etwa, die Zahl der Mitglieder, die zuletzt leicht rückläufig war und aktuell 56 beträgt, zu erhöhen. Deshalb möchte der Verein einen neuen Flyer konzipieren, mit dem bei Veranstaltungen um neue Mitglieder, aber auch Spender geworben werden soll. Derzeit liegt das Aufkommen der freiwilligen Zuwendungen noch deutlich über den Einnahmen aus den eigenen Beiträgen, teilte der Förderverein evangelische Kirchenmusik mit.

Posaunenchor profitiert

Im vergangenen Jahr konnten damit wieder zahlreiche Projekte gefördert werden. So profitierten die Jugendarbeit des Posaunenchors und die evangelischen Gemeinden Viernheims, die Zuschüsse für Tonanlagen erhielten. Außerdem flossen Gelder in die Rücklage für die Inspektion der Orgel. Die Kassenprüfer bescheinigten den Verantwortlichen eine einwandfreie Buchführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Einigkeit herrschte auch bei den Änderungen der Beitragsordnung. Einzelpersonen zahlen künftig 25 statt 24 Euro im Jahr, Paare 40 statt 36 Euro. Die bisher reduzierten Beiträge für Schüler und Auszubildende entfallen dagegen komplett. „Damit wollen wir einheitlichere Beitragsregelungen schaffen und die Arbeit vereinfachen“, lautete die Begründung.

Die Förderprojekte dieses Jahres sind nach Angaben des Vorstands weitgehend abgeschlossen. Es sind allerdings noch einige Adventskonzerte geplant, die Kantor Martin Stein organisieren wird. Wie schon bei den musikalischen Veranstaltungen vor einigen Wochen soll es dabei zwei Konzerte an einem Tag geben. „Das geht natürlich nur, wenn es die dann geltenden Regelungen für Kulturveranstaltungen erlauben“, erklärte Stein. JR

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