Viernheim

Hauptausschuss II Projekt der Feuerwehr kommt voran

Neue Räume für Jugend

Viernheim.Die Viernheimer Jugendfeuerwehr braucht umgehend neue Räume – darin sind sich die Parteien einig. Um das Projekt möglichst noch in diesem Jahr umsetzen zu können, sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss nun für eine funktionale Ausschreibung aus. Das heißt, die Stadt setzt die Rahmenbedingungen hinsichtlich Grundriss, Raumaufteilung und Ausstattung. Und die Bewerber bieten dann ein Komplettpaket an, das die Anforderungen erfüllt. Völlig offen ist bei diesem Verfahren, welche Gebäudeart die Firmen letztlich vorschlagen.

In der Bauausschuss-Sitzung der vergangenen Woche hatten sich die Parlamentarier noch mit einer Containeranlage und dem – von der Feuerwehr bevorzugten – Fertighaus-Modell auseinandergesetzt. Die beiden Varianten wären allerdings bis zu 50 000 Euro teurer geworden, als es der Haushaltsansatz von 250 000 Euro vorsieht. Da die zusätzlichen Mittel nicht kurzfristig zur Verfügung stehen, hätte sich das Vorhaben um rund ein Jahr verzögert.

Bürgermeister Matthias Baaß regte deshalb an, die Nutzfläche so zu reduzieren, dass der ursprüngliche Kostenrahmen möglichst gehalten werden kann. Gleichwohl waren sich die Fraktionen einig darin, eine langfristige Lösung für den Feuerwehr-Nachwuchs schaffen zu wollen. Im Gegensatz zu der bisher üblichen Praxis soll nicht der Magistrat, sondern die Stadtverordnetenversammlung über das Ausschreibungsergebnis befinden. wk

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