Viernheim

Bauprojekt Künftige Einrichtung an der Walter-Gropius-Allee bietet Platz für 125 Kinder

Neue Tagesstätte entsteht

Archivartikel

viernheim.Mehrfach hatte sich der Baubeginn für die zweite Kindertagesstätte am Bannholzgraben verzögert. Nun nehmen die Arbeiten auf dem 3200 Quadratmeter großen Grundstück an der Walter-Gropius-Allee Fahrt auf. Rohre und Anschlüsse waren bereits verlegt, gestern wurde die Bodenplatte gegossen.

In der kommenden Woche geht es unverzüglich weiter: Laut Reiner Schneider, Leiter des Bauverwaltungs- und Liegenschaftsamts, werden Tieflader die bereits vorgefertigten Bauteile anliefern. In nur drei bis vier Tagen sollen sie mit Hilfe eines mobilen Krans montiert werden. Während dieser Zeit sei im Bereich der Baustelle mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen, teilt die Verwaltung mit.

Das geplante eingeschossige Gebäude hat einen Grundriss von 30 mal 50 Metern. Zur Straße hin ist ein zehn Meter breiter Streifen mit Abstellplätzen für Autos und Fahrräder vorgesehen. Im August will die Stadt die Arbeiten im Außenbereich vergeben. Die Gestaltung der nach Süden und Westen ausgerichteten Freifläche mit Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs soll im September erfolgen. Dort gibt es schon einen zirka zwei Meter hohen Wall, der als Sichtschutz dient und den Lärm der etwa 135 Meter entfernten Autobahn 659 abhalten soll. Abgeschlossen wird die Maßnahme mit dem Einbau von Küche und anderem Mobiliar im Herbst.

„Sonnenschein“ wird zur Krippe

Schneider geht fest davon aus, dass der Kindergarten – wie aktuell geplant – zum 1. November eröffnet werden kann. Insgesamt nimmt die Stadt dafür 3,1 Millionen Euro in die Hand. Davon stammen 2,4 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm.

Nach Auskunft von Bürgermeister Matthias Baaß werden nach und nach bis zu 125 Kinder in die neue Einrichtung einziehen. Langfristig geplant sind fünf Gruppen à 25 Kinder, zwei davon für Kinder von zwei bis vier Jahren und drei Gruppen für über Dreijährige. Krippenkinder würden nur vorübergehend an der Walter-Gropius-Allee betreut – und zwar solange, bis die bisherige Kita „Sonnenschein“ zur reinen Kinderkrippe mit 36 Plätzen umgebaut sei.

Da beide städtischen Einrichtungen künftig eine pädagogische Einheit bildeten, so der Bürgermeister, sei ein reibungsloser Wechsel der Kinder von dem einen ins andere Haus gewährleistet. Die Eltern hätten von der Stadt eine entsprechende Zusicherung bekommen. Das Personal des neuen Kindergartens steht laut Baaß bereits fest. Die ersten Erzieher nehmen zum 1. August ihre Arbeit auf. wk

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