Viernheim

Stadtverwaltung Horst Stephan folgt im Januar 2019 auf Klaus-Dieter Stöppel

Neuer Leiter im Kulturamt

Archivartikel

Viernheim.Der Magistrat hat Oberamtsrat Horst Stephan mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Leitung des Amtes für Kultur, Bildung und Soziales übertragen. Er folgt auf Amtsleiter Klaus-Dieter Stöppel, der nach über 30 Jahren auch als Leiter der städtischen Volkshochschule zum Jahresende in den Ruhestand geht.

Der gebürtige Lampertheimer und „Wahl-Viernheimer“ Horst Stephan, bisher als Leiter des Fachbereichs „Gesundheit“ in der Volkshochschule gut vernetzt, werde das Bewährte weiterhin pflegen, aber auch neue Akzente setzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Beliebt sei er seit seinem Wechsel zur Stadtverwaltung Viernheim im Jahre 1989 nicht nur bei seinen Kolleginnen und Kollegen, sondern überall dort, wo er tätig ist, so die Stadt.

Stellvertretende Amtsleiterin bleibt VHS-Verwaltungschefin Doris Hannemann. Für den scheidenden Amtsleiter Stöppel ist entscheidend, „dass Bildung auch in Zukunft als wichtig anerkannt wird, für die gesamte Breite unserer Gesellschaft Bildungsangebote vorhanden sind“.

Stephan zeigte sich dankbar für „das Vertrauen und die Freiräume für Eigenständigkeit, die Klaus Stöppel uns als Chef entgegengebracht und gelassen hat“.

Ein klassischer Verwaltungsbeamter ist der ehemalige Ringer Horst Stephan keineswegs. Seiner Tätigkeit als Diplom-Verwaltungswirt beim RP Darmstadt ging ein Sportstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz voraus. Seine Laufbahn bei der Stadtverwaltung Viernheim begann 1989 im Kommunalen Freizeit- und Sportbüro als Sport- und Fitnessberater. Seit 1996 ist er pädagogischer Mitarbeiter im Fachbereich „Gesundheit“ der VHS und dort verantwortlich für „Engagementförderung“ und „Selbsthilfeförderung“.

Vielseitige Schwerpunkte

Laut Stadt gilt Stephan als „Entwickler“ vieler neuer Formate in Viernheim, wie beispielweise KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe), Freiwilligentag, Vereinsfrühschoppen. Aber auch für Weiterbildung im Ehrenamt, Perspektiven-Workshops für Vereine und weitere Bürgerbeteiligungs-Prozesse. Neue Schwerpunkte will er mit der Weiterentwicklung des bedarfsgerechten Bildungsangebots setzen. Hier fußt die Bildungsarbeit vor allem auf bewährte Schwerpunkte und Erfahrungen. So zum Beispiel Kooperation mit Vereinen und Selbsthilfegruppen, gemeinsame Verantwortung und Mitgestalten. Aber auch Prozesse, die dem Zusammenleben in der Stadt dienen.

Dies soll im Programmbereich „Gesellschaft“ der Volkshochschule seinen Niederschlag finden. „Die Demokratie sollte im Programm der Volkshochschule erlebbar sein, das ist mir in der heutigen Zeit ganz besonders wichtig“, erklärte Bürgermeister Matthias Baaß. „Dazu zählt auch die Idee von Europa. Wir müssen mit unserem Bildungsangebot einen Beitrag zum Erhalt der europäischen Idee leisten.“ red

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