Viernheim

Feriendomizil Beim Experimentier-Workshop zum Abschluss Batterien und Wärmekissen gefertigt und getestet

Neugierde der Kinder geweckt

Archivartikel

Viernheim.Das Sommerferiendomizil der städtischen Jugendförderung ist nicht nur da, um die Zeit zwischen zwei Schuljahren zu überbrücken, die Kinder haben in den vier Wochen auch unheimlich viel Spaß und lernen jede Menge.

Dazu gehören auch spannende Experimente wie mit dem Team von two4science, bei denen sich alles um Batterien drehte. Fast einen Monat lang wurde der Treff im Bahnhof (TiB) in einen Weltraumbahnhof verwandelt, denn alle Aktivitäten spielten mehr oder weniger im All und den Galaxien, mit allem, was dazu gehört. In jeder Woche gab es zudem einen Tagesausflug zu relevanten Orten wie dem Technikmuseum Speyer, dem Mannheimer Planetarium, der Landessternwarte in Heidelberg aber auch zur Grillhütte Heidetränke in Lampertheim, „wo Außerirdische gelandet sein sollen“.

Am Ende jeder Woche durften dann die Eltern kommen und sich bei ihrem Besuch über die Aktivitäten ihrer Kinder informieren. Es ging um „Raumschiffe und Astronauten“, „Sonne, Mond und Sterne“, „Planeten und Götter“ sowie „Außerirdische und Galaxien“. Alles Themen, für die sich die Domizilianer begeistern konnten.

Großes Lob für die Teilnehmer

„Es war schon bemerkenswert, wie neugierig die Kinder dabei waren, viele Fragen stellten und auch eigene Ideen einbrachten“, berichtete Domizil-Leiterin Anne Knapp von der Jugendförderung Viernheim. Zusehen und zuhören sind das eine, viel mehr Spaß macht es den Kindern aber selbst mitmachen zu dürfen. Das war dann beim Experimentierworkshop zum Thema „Batterien“ der Fall, wo thermische Versuche gemacht wurden.

Mit dieser Physik kann man aber nicht nur Strom erzeugen, sondern auch Wärme, was bei der Herstellung von Wärmekissen demonstriert wurde. Dazu reichten Kohlestaub, Kochsalz, Papier einer Küchenrolle, Eisenspäne und Wasser. Letztendlich war die Mischung entscheidend. Für die Batterien wurden Alufolie und Graphitband in mehreren Schichten benutzt.

Bei diesen Versuchen waren die Kinder natürlich mit Feuereifer bei der Sache, sehr zur Freude der Workshopleiter Michael Habib und Simon Dickemann, aber auch von Jörg Vallen und Harald Hofmann vom örtlichen Lions-Club. „Wir unterstützen diese lehrreichen Aktionen in Viernheim schon seit Jahren, denn dadurch wird den Teilnehmern ein außergewöhnlicher Zugang zur Naturwissenschaft ermöglicht“. Hilfe gab es auch durch den Verband der Chemischen Industrie (VCI) Hessen. Nach einer kurzen Einweisung, auch mit den nötigen Sicherheitshinweisen (Schutzbrille tragen, nichts in den Mund nehmen), machten sich die Nachwuchswissenschaftler schnell ans Werk.

Parallelen zur Raumstation

Dazu gab es immer wieder Hilfestellung, vieles machten die Kinder aber aus Eigeninitiative. Deshalb war am Ende der Stolz sehr groß, wenn die Batterie eine Lampe zum Leuchten brachte oder einen Propeller antrieb. Batterien werden übrigens auch auf der Internationalen Raumstation ISS gebraucht, wodurch sich der Kreis zum Weltraum-Domizil geschlossen hat.

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