Viernheim

Handball Oberliga-Absteiger TSV Amicitia beginnt mit dem Training / Auf neuen Trainer Frank Herbert wartet viel Arbeit

Neun gehen – neun kommen

VIERNHEIM.Gerade vier Wochen nach dem Ende der Saison 2017/18 hat der neue Trainer der Handballherren, Frank Herbert, zum Trainingsauftakt für die neue Runde gebeten. Die Badenliga-Mannschaft des TSV Amicitia hat mit der Vorbereitung begonnen. Dreieinhalb Monate bereitet der neue Chefcoach mit seinem Co-Trainer Mirco Ritter das Team vor; Rundenauftakt in der Badenliga ist voraussichtlich am 15. September. Das Trainerduo muss nach dem Abstieg aus der Oberliga eine neue Mannschaft formen, denn auch bei den Spielern hat sich personell einiges getan. Neun Spieler haben den Verein verlassen, dafür wurden auch neun neue Akteure verpflichtet.

Aus dem bisherigen Kader sind die Torhüter Patrick Koch und Dennis Hoffmann, Holger Hubert, Jan Willner, Dominik Seib, Jannik Geisler, Marcel König sowie die Perspektivspieler Philipp Oswald und Leon Schaal bei den Viernheimern geblieben. Sebastian Knierim und Michael Sturm haben die aktive Karriere beendet, Philipp Gunst legt wie Marcel Koch eine Handballpause ein.

Zu anderen Vereinen zieht es Philipp Bernhardt (SG Leutershausen), Marvin Wachter, Maximilian Hornstein (beide SG Leutershausen 2), Sven Walther (TV Knielingen) und Joshua Brahm (TSG Friesenheim 2). Wieder zurück beim TSV Amicitia Viernheim ist Robin Helbig, nach einem Jahr beim TSV Birkenau. Aus der Badenliga kommt Dymal Kernaja (SG Heddesheim), Raul Lazaro Garcia stand bisher im Kader der SG Leutershausen 2.

Gleich drei Akteure wechseln von der zweiten Mannschaft der TSG Friesenheim 2 zu den Viernheimern. Nils Nasgowitz, Robin Hörsting und Ronny Unger wollen mit ihrer Erfahrung aus der Rheinland-Pfalz-Saar-Oberliga dem neuen Team weiterhelfen. Zuletzt wurde noch Julius Herbert verpflichtet, der Sohn des Trainers war bisher beim Drittligisten SG Nußloch unter Vertrag. Bei der ersten Einheit war der Kader noch nicht komplett, in Kürze wird Frank Herbert aber alle Mann in der Halle begrüßen können. In den ersten Wochen verbringen die Handballer ihre Einheiten mit Laufen und Hallentraining.

Nach einer trainingsfreien Woche Anfang Juli kommt Krafttraining dazu, ehe der erste Test ansteht. Erstmals gehen die Viernheimer Badenligaherren am 21. Juli bei der HG Oftersheim/Schwetzingen auf die Platte. Nach der Turnierteilnahme beim Edeka-Cup in Heddesheim folgt der nächste Härtetest beim eigenen Helmut-Osada-Cup (10. bis 12. August). Vier weitere Testspiele und ein Turnier in Leutershause sollen die Truppe dann optimal vorbereiten auf die neue Saison 2018/19 in der Badenliga.

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