Viernheim

Cantare II Vor mehr 30 Jahren als Oberstufenchor entstanden

Offene Gemeinschaft

Archivartikel

Viernheim.Am Anfang war es ein Aushang von Bernhard Schalk in der Albertus-Magnus-Schule (AMS): „Wir gründen den Oberstufenchor: Damen und Herren der Klassen 10 bis 13 sind eingeladen, ihre sonore Stimme zur Verfügung zu stellen.“ Der gemischte Oberstufenchor entwickelte sich weiter: Beim Sommerfest der Fachschaft Musik 1988 kam die Idee auf, ein offenes Singen für Schüler, Lehrern, Eltern und Ehemalige anzubieten. „Eigentlich wahnwitzig, dass pubertierende Jugendliche freiwillig mit Eltern und Lehrern singen sollen“, meint Chorsprecherin Maren Mai.

Dennoch haben sich viele dem Chor angeschlossen – und es gibt bis heute Eltern-Kind-Konstellationen, inzwischen im fortgeschrittenen Alter. „Die wenig charmante Abkürzung ESEL-Chor konnte dem Erfolg nichts anhaben“, sagt Schalk zurückblickend. Nach der Gründung des Chors stand die Tür jedem, der Spaß am Gesang hatte, offen – nicht nur der Schulgemeinschaft.

Der Chor sang bei Kammerkonzerten, Abiturfeiern, in Theaterstücken oder bei Gottesdiensten, bei vielen Konzerten, mit anderen Chören, zahlreichen Gesangs- und Instrumentalsolisten. In Erinnerung geblieben ist die Kombination mit „Hammerblech“, einer Blechblasgruppe. Aus dem AMS-Chor wurde die Chorgemeinschaft Cantare, die seit Jahren unabhängig von der AMS unterwegs ist – und jetzt einen Schlussstrich gezogen hat. su

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